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Rechtssatz RS0015768×

Rechtssatz RS0015768

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0015768

Geschäftszahl

7Ob1/64; 6Ob298/69; 4Ob2024/96t; 9Ob85/00s; 5Ob159/01w

Entscheidungsdatum

27.09.2001

Rechtssatz

Zur Befugnis des Hausverwalters, mit einem Miteigentümer des Hauses einen Mietvertrag abzuschließen.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 1/64
    Entscheidungstext OGH 10.01.1964 7 Ob 1/64
    Veröff: MietSlg 16033 = MietSlg 16070 = SZ 37/6
  • 6 Ob 298/69
    Entscheidungstext OGH 10.12.1969 6 Ob 298/69
    Beisatz: Ausdrückliche Zustimmung aller Miteigentümer erforderlich. (T1) Veröff: MietSlg 21092
  • 4 Ob 2024/96t
    Entscheidungstext OGH 16.04.1996 4 Ob 2024/96t
    Auch; Beisatz: Der Hausverwalter ist nicht berechtigt, einen Bestandvertrag mit einem Miteigentümer abzuschließen, weil es sich dabei um eine außerordentliche Maßnahme handelt. (T2) Veröff: SZ 69/90
  • 9 Ob 85/00s
    Entscheidungstext OGH 28.06.2000 9 Ob 85/00s
    Vgl auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 159/01w
    Entscheidungstext OGH 27.09.2001 5 Ob 159/01w
    Beisatz: Jeder Abschluss eines Mietvertrages mit einem Miteigentümer der Liegenschaft ist ein Akt der außerordentlichen Verwaltung, zu dem der Liegenschaftsverwalter eine besondere Vollmacht braucht, widrigenfalls der Vertrag nicht wirksam zustande kommt. Um rechtswirksam zu werden, bedarf ein solcher vom Verwalter unter Überschreitung seiner Vollmacht abgeschlossener Mietvertrag der einstimmigen Genehmigung der Liegenschaftseigentümer. Das gilt auch für Liegenschaften, an denen Wohnungseigentum begründet wurde. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0015768

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.10.2011

Dokumentnummer

JJR_19640110_OGH0002_0070OB00001_6400000_002