Rechtssatz RS0017290
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0017290
Geschäftszahl
4Ob580/33; 7Ob36/56; 6Ob258/61; 7Ob276/64; 6Ob188/69; 1Ob5/71; 1Ob65/72; 3Ob32/73; 4Ob577/73; 3Ob38/74; 5Ob670/76; 2Ob564/78; 2Ob576/79; 8Ob2064/96d; 8Ob324/01g; 5Ob28/09t
Entscheidungsdatum
07.07.2009
Rechtssatz
Wenn sich die Parteien beim schriftlichen Vertragsabschluß persönlich gegenüberstehen, widerspricht es der Übung und den Grundsätzen des redlichen Verkehrs, wenn ein Teil mit dem anderen mündlich bestimmte Vertragsvereinbarungen trifft und vertragsmäßig Zusagen macht, sich aber hinterher auf eine damit im Gegensatz stehende Klausel des gedruckten Bestellscheinformulars beruft.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 580/33
Entscheidungstext OGH 04.01.1934 4 Ob 580/33
Veröff: SZ 14/5
- 7 Ob 36/56
Entscheidungstext OGH 01.02.1956 7 Ob 36/56
Ähnlich
- 6 Ob 258/61
Entscheidungstext OGH 06.09.1961 6 Ob 258/61
- 7 Ob 276/64
Entscheidungstext OGH 23.10.1964 7 Ob 276/64
Veröff: HS 4360
- 6 Ob 188/69
Entscheidungstext OGH 17.09.1969 6 Ob 188/69
- 1 Ob 5/71
Entscheidungstext OGH 14.01.1971 1 Ob 5/71
- 1 Ob 65/72
Entscheidungstext OGH 19.04.1972 1 Ob 65/72
- 3 Ob 32/73
Entscheidungstext OGH 06.03.1973 3 Ob 32/73
Veröff: JBl 1974,574
- 4 Ob 577/73
Entscheidungstext OGH 30.10.1973 4 Ob 577/73
Veröff: HS 8381
- 3 Ob 38/74
Entscheidungstext OGH 02.04.1974 3 Ob 38/74
Vgl auch; Beisatz: Beruft sich hingegen eine Partei auf eine mit einem Bevollmächtigten des Vertragspartners mündlich vereinbarte Abänderung des Vertrages, so hat sie zu behaupten und nachzuweisen, daß der Bevollmächtigte hiezu ermächtigt war. (T1)
- 5 Ob 670/76
Entscheidungstext OGH 12.10.1976 5 Ob 670/76
- 2 Ob 564/78
Entscheidungstext OGH 03.04.1979 2 Ob 564/78
Beis wie T1
- 2 Ob 576/79
Entscheidungstext OGH 20.11.1979 2 Ob 576/79
Auch; Beis wie T1
- 8 Ob 2064/96d
Entscheidungstext OGH 29.08.1996 8 Ob 2064/96d
Ähnlich
- 8 Ob 324/01g
Entscheidungstext OGH 24.01.2002 8 Ob 324/01g
Auch
- 5 Ob 28/09t
Entscheidungstext OGH 07.07.2009 5 Ob 28/09t
Ähnlich; Beisatz: Hier: Die Klägerin vermag gegen die Annahme einer von standardisierten Verträgen abweichenden Vereinbarung nicht mit Erfolg die zwischen den Streitteilen für eine Änderung der Vertragsbestimmungen vereinbarte Schriftformklausel einzuwenden, wenn ihre eigenen für solche Geschäfte abschlussberechtigten Vertreter die abweichende Vereinbarung geschlossen haben. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1934:RS0017290
Zuletzt aktualisiert am
02.09.2009
Dokumentnummer
JJR_19340104_OGH0002_0040OB00580_3300000_001