Rechtssatz RS0019297
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0019297
Entscheidungsdatum
17.12.2013
Rechtssatz
Wenn jemand fremdes Geld für eigene Zwecke verwendet, hat er Vergütungszinsen zu leisten. Diese Vergütungszinsen stehen dem Entreicherten mindestens in der Höhe zu, wie er sie erzielt hätte, wenn er für diese Zeit einem Dritten ein Darlehen gewährt hätte.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 521/84
Entscheidungstext OGH 09.01.1985 3 Ob 521/84
Veröff: GesRZ 1986,97
- 2 Ob 511/88
Entscheidungstext OGH 16.02.1988 2 Ob 511/88
Vgl auch; Veröff: WBl 1988,164
- 1 Ob 557/91
Entscheidungstext OGH 26.06.1991 1 Ob 557/91
nur: Diese Vergütungszinsen stehen dem Entreicherten mindestens in der Höhe zu, wie er sie erzielt hätte, wenn er für diese Zeit einem Dritten ein Darlehen gewährt hätte. (T1)
Beisatz: Bei Unredlichkeit des Leistungsempfänger. (T2)
Veröff: EvBl 1991/169 S 738
- 8 Ob 312/00s
Entscheidungstext OGH 25.01.2001 8 Ob 312/00s
Beisatz: Die Zinsen gebühren schon ab dem Zeitpunkt, ab dem der Bereicherte ernsthaft mit der Geltendmachung der Ansprüche rechnen musste. (T3)
- 5 Ob 147/13y
Entscheidungstext OGH 17.12.2013 5 Ob 147/13y
Auch; nur T1; Beis wie T3
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0019297
Zuletzt aktualisiert am
28.11.2023
Dokumentnummer
JJR_19860109_OGH0002_0030OB00521_8400000_001