Rechtssatz RS0020426
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0020426
Entscheidungsdatum
14.04.2026
Rechtssatz
Dem Bestimmtheitserfordernis entspricht eine Mietzinsvereinbarung jedenfalls dann, wenn der zukünftige Mietzins objektiv bestimmbar ist.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 537/91
Entscheidungstext OGH 10.04.1991 1 Ob 537/91
- 4 Ob 134/18m
Entscheidungstext OGH 27.11.2018 4 Ob 134/18m
- 6 Ob 73/19g
Entscheidungstext OGH 29.08.2019 6 Ob 73/19g
Auch; Beisatz: Nach der Entscheidung 5 Ob 122/03g ist eine der Bestimmtheit des Kaufpreises gleichzusetzende Bestimmbarkeit aber (nur) anzunehmen, wenn die Parteien zum Markt- oder Börsepreis abschließen wollten, von einem orts- oder geschäftsüblichen Preis ausgingen oder die Bestimmung dem „billigen“ Ermessen eines Dritten überlassen. Dieser Grundsatz kann auch für die Frage der Bestimmtheit (Bestimmbarkeit) des Bestandzinses herangezogen werden. (T1)
- 9 Ob 21/20h
Entscheidungstext OGH 24.02.2021 9 Ob 21/20h
Beisatz: Der Bestandzins, das Entgelt für die Gebrauchsüberlassung, besteht zwar in der Regel in Geld, und zwar entsprechend dem Charakter eines Dauerschuldverhältnisses in wiederkehrenden Leistungen. Das ist aber nicht zwingend. Jede geldwerte Leistung für eine Gebrauchsüberlassung ist Bestandzins. (T2)
- 5 Ob 89/23h
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 04.07.2023 5 Ob 89/23h
Beisatz: Hier: Unklare Mietzins- und Wertsicherungsvereinbarung (T3)
- 5 Ob 197/25v
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 29.01.2026 5 Ob 197/25v
vgl; Beisatz: Hier: Vereinbarung, dass nach Ablauf der Wohnbauförderung der „höchstzulässige Hauptmietzins der Ausstattungskategorie A (Richtwertmietzins) als vereinbart“ gelte. (T4)
- 5 Ob 132/25k
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 14.04.2026 5 Ob 132/25k
Beisatz wie T4
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0020426
Zuletzt aktualisiert am
17.08.2026
Dokumentnummer
JJR_19910410_OGH0002_0010OB00537_9100000_002