Rechtssatz RS0020613
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0020613
Entscheidungsdatum
28.06.2016
Rechtssatz
Für die Abgrenzung des Mietvertrages vom Werkvertrag ist maßgebend, dass der Bestandvertrag den Gebrauch einer Sache vermitteln soll. Danach kommt es in den Fällen, in welchen fremde Sachen zur Herbeiführung eines Arbeitserfolges benützt werden, darauf an, ob dieser Erfolg von dem bewirkt werden soll, für dessen Zwecke die Sache verwendet wird, oder von dem Eigentümer.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 51/76
Entscheidungstext OGH 01.04.1976 2 Ob 51/76
Veröff: SZ 49/48
- 2 Ob 548/89
Entscheidungstext OGH 12.09.1989 2 Ob 548/89
Veröff: RZ 1990/41 S 96
- 7 Ob 9/95
Entscheidungstext OGH 22.11.1995 7 Ob 9/95
Beisatz: Eine Verrechnung nach Stunden steht der Annahme eines Werkvertrages nicht entgegen. (T1)
- 1 Ob 165/04b
Entscheidungstext OGH 12.10.2004 1 Ob 165/04b
Beis wie T1; Beisatz: Hier: Zusätzliche, den ursprünglichen Auftragsumfang des Unternehmers überschreitende Arbeiten durch einen Bagger samt Fahrer, welche in Regie durchgeführt werden, sind Werkleistungen. (T2)
- 3 Ob 145/10k
Entscheidungstext OGH 13.10.2010 3 Ob 145/10k
- 2 Ob 181/15d
Entscheidungstext OGH 28.06.2016 2 Ob 181/15d
Veröff: SZ 2016/66
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0020613
Zuletzt aktualisiert am
04.09.2018
Dokumentnummer
JJR_19760401_OGH0002_0020OB00051_7600000_002