Rechtssatz RS0021961
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0021961
Entscheidungsdatum
11.11.2010
Rechtssatz
Ist zumindest im Sprengel des Erstgerichtes gerichtsbekannt, dass die als Pfandgläubigerin eingetragene Raiffeisenkasse mit der Revisionsrekurswerberin verschmolzen wurde, ist die Rechtsnachfolge eine offenkundige Tatsache im Sinn des gemäß § 78 EO auch im Exekutionsverfahren anzuwendenden § 269 ZPO und muss deshalb nach dieser Gesetzesstelle nicht nachgewiesen, aber auch nicht behauptet werden.Ist zumindest im Sprengel des Erstgerichtes gerichtsbekannt, dass die als Pfandgläubigerin eingetragene Raiffeisenkasse mit der Revisionsrekurswerberin verschmolzen wurde, ist die Rechtsnachfolge eine offenkundige Tatsache im Sinn des gemäß Paragraph 78, EO auch im Exekutionsverfahren anzuwendenden Paragraph 269, ZPO und muss deshalb nach dieser Gesetzesstelle nicht nachgewiesen, aber auch nicht behauptet werden.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 151/94
Entscheidungstext OGH 07.09.1994 3 Ob 151/94
- 3 Ob 138/01t
Entscheidungstext OGH 30.08.2002 3 Ob 138/01t
Ähnlich; Beisatz: Ist ein erfolgter Rechtsübergang im Spengel des Exekutionsgerichts gerichtsbekannt, bedarf es keiner Vorlage von Urkunden zu dessen Nachweis. (T1)
- 3 Ob 100/08i
Entscheidungstext OGH 03.09.2008 3 Ob 100/08i
Vgl; Beisatz: § 269 ZPO ist über § 78 EO auch in der Unterlassungsexekution anzuwenden. (T2); Bem: Ebenso 3 Ob 125/08s, 3 Ob 163/08d, 3 Ob 183/08w. (T3)
- 3 Ob 181/09b
Entscheidungstext OGH 30.09.2009 3 Ob 181/09b
Vgl; Beis wie T2; Bem wie T3
- 3 Ob 132/10y
Entscheidungstext OGH 11.11.2010 3 Ob 132/10y
Vgl; Beis wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0021961
Zuletzt aktualisiert am
15.12.2010
Dokumentnummer
JJR_19940907_OGH0002_0030OB00151_9400000_001