Rechtssatz RS0022145
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0022145
Geschäftszahl
3Ob136/60 (3Ob228/60, 3Ob229/60); 6Ob739/83; 7Ob735/86; 2Ob725/86
Entscheidungsdatum
10.11.1987
Rechtssatz
Eine wechselseitige Kompensation zwischen den Gesellschaftsforderungen und Privatschulden der Gesellschafter ist nicht zulässig (vgl Gschnitzer - Klang 2. Auflage VI S 519 und 520 und Wahle - Klang 2. Auflage V S 645).Eine wechselseitige Kompensation zwischen den Gesellschaftsforderungen und Privatschulden der Gesellschafter ist nicht zulässig vergleiche Gschnitzer - Klang 2. Auflage römisch sechs S 519 und 520 und Wahle - Klang 2. Auflage römisch fünf S 645).
Entscheidungstexte
- 3 Ob 136/60
Entscheidungstext OGH 09.06.1960 3 Ob 136/60
Veröff: JBl 1961,231
- 6 Ob 739/83
Entscheidungstext OGH 17.11.1983 6 Ob 739/83
Auch
- 7 Ob 735/86
Entscheidungstext OGH 12.02.1987 7 Ob 735/86
Beisatz: Dieses Aufrechnungshindernis, das auf dem Gesamthandverhältnis beruht, liegt aber dann nicht vor, wenn eine Privatforderung gegen eine Gesellschaftsschuld, für die der Gesellschafter auch persönlich haftet, aufgerechnet wird. Der Gesellschafter, der solidarisch für die Gesellschaftsschuld haftet, kann daher mit seiner Privatforderung dem Gesellschaftsgläubiger gegenüber aufrechnen. (T1) Veröff: RdW 1987,158 = WBl 1987,190 (Wilhelm)
- 2 Ob 725/86
Entscheidungstext OGH 10.11.1987 2 Ob 725/86
Vgl auch; Veröff: WBl 1988,87 (Koch)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1960:RS0022145
Dokumentnummer
JJR_19600609_OGH0002_0030OB00136_6000000_001