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Rechtssatz RS0026007×

Rechtssatz RS0026007

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0026007

Entscheidungsdatum

19.05.2026

Rechtssatz

Der Beförderungsvertrag ist ein Werkvertrag. Voraussetzung für sein Zustandekommen ist in der Regel der Ankauf einer Fahrkarte durch den Reisenden. Der Eisenbahnunternehmer ist verpflichtet, für die Verkehrssicherung der Zugänge zu den Zügen zu sorgen. Daran ändert nichts, daß die Bahn, und zwar ausschließlich aus betriebswirtschaftlichen Gründen, von der gesetzlich vorgesehenen Möglichkeit einer zeitweisen kommerziellen Sperre in der Weise Gebrauch macht, daß der Verkauf von Fahrtausweisen am Schalter vorübergehend eingestellt, den Reisenden aber gleichwohl die Benützung der Bahnanlagen und das Einsteigen und Aussteigen bei den Zügen gestattet wird.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 385/58
    Entscheidungstext OGH 31.10.1958 2 Ob 385/58
    Veröff: ZVR 1959,145
  • 2 Ob 206/11z
    Entscheidungstext OGH 30.08.2012 2 Ob 206/11z
    nur: Der Beförderungsvertrag ist ein Werkvertrag. (T1); Veröff: SZ 2012/82
  • 2 Ob 58/15s
    Entscheidungstext OGH 02.07.2015 2 Ob 58/15s
    Vgl; nur T1; Beisatz: Hier: Luftbeförderungsvertrag. (T2)
  • 8 Ob 14/18v
    Entscheidungstext OGH 23.02.2018 8 Ob 14/18v
    Auch
  • 4 Ob 170/25s
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 19.05.2026 4 Ob 170/25s
    Beisatz wie T2: Hier: Verbandsverfahren zu einer Klausel einer Fluglinie, die Gebühren für „Flugänderungen“ vorsah. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0026007

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.09.2026

Dokumentnummer

JJR_19581031_OGH0002_0020OB00385_5800000_001