Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0026101×

Rechtssatz RS0026101

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0026101

Geschäftszahl

7Ob553/91; 2Ob560/92 (2Ob1533/92); 2Ob97/11w; 2Ob206/16g

Entscheidungsdatum

14.12.2017

Rechtssatz

Der Besteller hätte den Kausalitätsbeweis schon dann erbracht, wenn er beweist, dass die Vertragsverletzung ernstlich mögliche Schadensursache war und dass diese Wahrscheinlichkeit demgegenüber andere Möglichkeiten für die Schadensverursachung so weit in den Hintergrund treten, dass sie mit überwiegender Wahrscheinlichkeit als Schadensursache auszuschließen sind. Der Unternehmer käme bei einer solchen Beweislage dem ihm obliegenden Erschütterungsbeweis erst durch den Nachweis nach, dass eine andere mögliche Schadensursache nach dem typischen Geschehensablauf die Wahrscheinlichkeit der Vertragsverletzung als Schadensursache in den Hintergrund drängt.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 553/91
    Entscheidungstext OGH 04.09.1991 7 Ob 553/91
    Veröff: RdW 1992,108 = JBl 1992,188
  • 2 Ob 560/92
    Entscheidungstext OGH 09.09.1992 2 Ob 560/92
    Auch
  • 2 Ob 97/11w
    Entscheidungstext OGH 22.06.2011 2 Ob 97/11w
    Vgl auch
  • 2 Ob 206/16g
    Entscheidungstext OGH 14.12.2017 2 Ob 206/16g
    Vgl aber

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0026101

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

22.03.2018

Dokumentnummer

JJR_19910904_OGH0002_0070OB00553_9100000_001