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Rechtssatz RS0026390×

Rechtssatz RS0026390

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0026390

Entscheidungsdatum

10.09.2024

Rechtssatz

Vom Notar kann man fordern, dass er immer auch eine ungünstige Entwicklung berücksichtigen muss, gegebenenfalls kann entschlossenes Handeln am Platze sein (NZ 1965,137).

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 550/82
    Entscheidungstext OGH 23.06.1982 3 Ob 550/82
  • 6 Ob 523/89
    Entscheidungstext OGH 27.04.1989 6 Ob 523/89
    Auch
  • 9 Ob 1737/91
    Entscheidungstext OGH 10.07.1991 9 Ob 1737/91
    Vgl auch; Beisatz: Ein berufsmäßiger Vertragsverfasser und Parteienvertreter muss in der Regel mit der Möglichkeit einer ungünstigen Entwicklung der Wirtschaftslage des anderen Vertragspartners rechnen und seine Tätigkeit in Wahrung der beiderseitigen Parteiinteressen darauf einstellen. (T1)
  • 4 Ob 1629/95
    Entscheidungstext OGH 10.10.1995 4 Ob 1629/95
    Vgl; Beisatz: Eine Berücksichtigung der wirtschaftlichen Lage der Vertragspartner und insbesondere deren allfällige ungünstige Entwicklung ist nur im Rahmen des bei objektiver und gewissenhafter Beurteilung Möglichen und Zumutbaren zu verlangen. (T2)
  • 5 Ob 12/05h
    Entscheidungstext OGH 05.04.2005 5 Ob 12/05h
    Vgl; Beis wie T2; Beisatz: Die Anforderungen an die Sorgfalt der Notare dürfen auch nicht überspannt werden. (T3)
  • 9 Ob 30/07p
    Entscheidungstext OGH 03.03.2008 9 Ob 30/07p
    Auch; Beis wie T1; Beis wie T2
  • 4 Ob 131/24d
    Entscheidungstext OGH 10.09.2024 4 Ob 131/24d
    Beisatz: Haftung des Notars als Vertragserrichter mangels Belehrung über Aufschließungsabgaben. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0026390

Im RIS seit

23.06.1982

Zuletzt aktualisiert am

27.11.2024

Dokumentnummer

JJR_19820623_OGH0002_0030OB00550_8200000_001