Rechtssatz RS0028431
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0028431
Entscheidungsdatum
24.01.2020
Norm
ABGB §1158 I
AngG §19 I2b
Rechtssatz
Ein Dienstverhältnis auf bestimmte Zeit kann seiner Natur nach mangels gegenteiliger Vereinbarung nicht gekündigt werden.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 111/80
Entscheidungstext OGH 25.11.1980 4 Ob 111/80
- 4 Ob 105/85
Entscheidungstext OGH 10.09.1985 4 Ob 105/85
Auch; Beisatz: Für den Fall der Beendigung zum selben Termin schließen einander Kündigung und Befristung grundsätzlich aus. (T1) Veröff: JBl 1986,331 = DRdA 1986/19 S 323 (Petrovic)
- 9 ObA 140/90
Entscheidungstext OGH 13.06.1990 9 ObA 140/90
Beisatz: Kündigt der Dienstgeber dennoch, so ist § 1162 b ABGB sinngemäß anzuwenden. (T2) Veröff: Arb 10867
- 9 ObA 193/94
Entscheidungstext OGH 28.10.1994 9 ObA 193/94
Vgl auch; Beis wie T2; Beisatz: § 48 ASGG (T3)
- 9 ObA 155/97b
Entscheidungstext OGH 09.07.1997 9 ObA 155/97b
Auch
- 8 ObS 9/14b
Entscheidungstext OGH 25.11.2014 8 ObS 9/14b
Auch
- 8 ObA 23/19v
Entscheidungstext OGH 24.05.2019 8 ObA 23/19v
Auch
- 8 ObA 2/20g
Entscheidungstext OGH 24.01.2020 8 ObA 2/20g
Vgl; Beisatz: Die befristete Vereinbarung einer bestimmten Funktion während aufrechtem Dienstverhältnis macht das zugrunde liegende unbefristete Dienstverhältnis grundsätzlich nicht zu einem auf bestimmte Zeit. Die befristete Betrauung mit einer bestimmten Funktion bewirkt lediglich eine bestimmte Verwendung unter der Bedingung des aufrechten Dienstverhältnisses. (T4)
Schlagworte
Arbeitgeber, Angestellte, Zeitablauf, Ende, Endigung, Beendigung, Endtermin, vorzeitige Auflösung, befristet
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0028431
Zuletzt aktualisiert am
08.05.2020
Dokumentnummer
JJR_19801125_OGH0002_0040OB00111_8000000_001