Rechtssatz RS0029123
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0029123
Geschäftszahl
4Ob47/69; 4Ob58/69; 4Ob78/70
Entscheidungsdatum
06.10.1970
Norm
ABGB §1154b
ABGB §1155
AngG §8 Abs3 IV. WehrG §33a
Rechtssatz
Durch die Einberufung eines Angestellten zu einer - maximal vier Tage im Jahr zulässigen - Inspektion bzw Instruktion nach § 33 a WehrG werden die dienstrechtlichen Ansprüche des Einberufenen nicht berührt. Der Dienstnehmer behält gemäß § 8 Abs 3 AngG auch für diese Zeit seinen vertraglichen Entgeltanspruch. Er braucht sich die vom Bund bezahlte Entschädigung nach § 33 a Abs 7 lit c WehrG nicht anrechnen zu lassen.Durch die Einberufung eines Angestellten zu einer - maximal vier Tage im Jahr zulässigen - Inspektion bzw Instruktion nach Paragraph 33, a WehrG werden die dienstrechtlichen Ansprüche des Einberufenen nicht berührt. Der Dienstnehmer behält gemäß Paragraph 8, Absatz 3, AngG auch für diese Zeit seinen vertraglichen Entgeltanspruch. Er braucht sich die vom Bund bezahlte Entschädigung nach Paragraph 33, a Absatz 7, Litera c, WehrG nicht anrechnen zu lassen.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 47/69
Entscheidungstext OGH 08.07.1969 4 Ob 47/69
Veröff: SZ 42/107 = JBl 1969,620 = RZ 1970,20 = EvBl 1970/44 S 75 = DRdA 1969,255 (mit Anmerkung von Cerny) = SozM VIIIC,289
- 4 Ob 58/69
Entscheidungstext OGH 15.07.1969 4 Ob 58/69
Veröff: Arb 8647 = ZAS 1970/3 S 20 (mit Anmerkung von Binder)
- 4 Ob 78/70
Entscheidungstext OGH 06.10.1970 4 Ob 78/70
nur: Durch die Einberufung eines Angestellten zu einer - maximal vier Tage im Jahr zulässigen - Inspektion bzw Instruktion nach § 33 a WehrG werden die dienstrechtlichen Ansprüche des Einberufenen nicht berührt. (T1) Veröff: IndS 1971 H5-6,805 = SozM VIIIC,41 = Arb 8805
Schlagworte
SW: Arbeitnehmer, Dienstverhinderung, Verhinderung, Fortzahlung,
Lohn, Gehalt, Wehrgesetz, Heer, Bundesheer, Anrechnung, Berechnung,
Bemessung
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1969:RS0029123
Dokumentnummer
JJR_19690708_OGH0002_0040OB00047_6900000_001