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Rechtssatz RS0029455×

Rechtssatz RS0029455

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0029455

Geschäftszahl

5Ob61/94; 5Ob140/03d

Entscheidungsdatum

08.07.2003

Norm

EO §7 Ba
GBG §14 Abs2
NO §3 Abs1 lita
NO §3 Abs1 litb
NO §3a

Rechtssatz

Bei einer Höchstbetragshypothek, die - im Gegensatz zur Verkehrshypothek - ihrem Wesen nach nicht eine bestimmte einzelne Forderung, sondern alle aus einem gegebenen Kredite, aus einer übernommenen Geschäftsführung oder aus dem Titel der Gewährleistung oder des Schadenersatzes möglicherweise entstehende Forderungen (Paragraph 14, Absatz 2, GBG) in einem bestimmten Rahmen, eben bis zum Höchstbetrag, pfandrechtlich sicherstellen soll, kann mangels Erfüllung der Erfordernisse des Paragraph 3, Absatz eins, Litera a und b NO, die vom Grundbuchsgericht anläßlich der Entscheidung über ein diesbezügliches Eintragungsgesuch zu prüfen sind, nicht die Vollstreckbarkeit nach Paragraph 3, a NotO angemerkt werden.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 61/94
    Entscheidungstext OGH 28.06.1994 5 Ob 61/94
    Veröff: SZ 67/116
  • 5 Ob 140/03d
    Entscheidungstext OGH 08.07.2003 5 Ob 140/03d
    Auch; Beisatz: Der Gläubiger einer Höchstbetragshypothek kann aber beantragen, dass im Rang seines Pfandrechts bis zum Höchstbetrag das Festbetragspfandrecht für die vollstreckbare Forderung einverleibt wird. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0029455

Dokumentnummer

JJR_19940628_OGH0002_0050OB00061_9400000_001