Rechtssatz RS0029963
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0029963
Entscheidungsdatum
11.08.1993
Rechtssatz
Die Vereinbarung einer unverhältnismäßig hohen Vertragsstrafe ist als sittenwidrig anzusehen. Überdies räumt das Gesetz (§ 1336 Abs 2 ABGB, § 38 AngG) dem Richter ein Mäßigungsrecht ein.Die Vereinbarung einer unverhältnismäßig hohen Vertragsstrafe ist als sittenwidrig anzusehen. Überdies räumt das Gesetz (Paragraph 1336, Absatz 2, ABGB, Paragraph 38, AngG) dem Richter ein Mäßigungsrecht ein.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 56/71
Entscheidungstext OGH 05.10.1971 4 Ob 56/71
Veröff: Arb 8909 = SozM IA/e,929
- 5 Ob 796/81
Entscheidungstext OGH 20.04.1982 5 Ob 796/81
nur: Die Vereinbarung einer unverhältnismäßig hohen Vertragsstrafe ist als sittenwidrig anzusehen. (T1)
- 5 Ob 677/82
Entscheidungstext OGH 14.09.1982 5 Ob 677/82
nur T1; Beisatz: Bezüglich jenes Teiles, der den erlittenen Schaden unverhältnismäßig übersteigt. (T2)
- 9 ObA 187/93
Entscheidungstext OGH 11.08.1993 9 ObA 187/93
Auch; nur: Überdies räumt das Gesetz (§ 1336 Abs 2 ABGB, § 38 AngG) dem Richter ein Mäßigungsrecht ein. (T3) Beis wie T2
Schlagworte
SW: Angestellte, Konventionalstrafe, Sittenwidrigkeit, gute Sitten,
Schadenersatz, Beschränkung, Erwerbstätigkeit, Konkurrenzklausel,
Konkurrenzverbot, Wettbewerbsverbot
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0029963
Dokumentnummer
JJR_19711005_OGH0002_0040OB00056_7100000_001