Rechtssatz RS0031072
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0031072
Geschäftszahl
2Ob532/50; 1Ob619/85; 2Ob22/86; 2Ob216/19g
Entscheidungsdatum
26.05.2020
Rechtssatz
Bei der Bemessung des Schmerzengeldes muß auch das seelische Ungemach (Minderung der Beweglichkeit, Minderwertigkeitsgefühle, weil der Verletzte zum Krüppel wurde, verringerte Lebensfreude und dergleichen) berücksichtigt werden. Der Grad des Verschuldens des Verletzers ist für die Bemessung des Schmerzengeldes belanglos.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 532/50
Entscheidungstext OGH 06.09.1950 2 Ob 532/50
- 1 Ob 619/85
Entscheidungstext OGH 16.09.1985 1 Ob 619/85
nur: Bei der Bemessung des Schmerzengeldes muß auch das seelische Ungemach (Minderwertigkeitsgefühle, verringerte Lebensfreude und dergleichen) berücksichtigt werden. (T1)
- 2 Ob 22/86
Entscheidungstext OGH 17.06.1986 2 Ob 22/86
nur T1
- 2 Ob 216/19g
Entscheidungstext OGH 26.05.2020 2 Ob 216/19g
Beisatz: Auch ein sehr hoher Verschuldensgrad ist für die Bemessung des Schmerzengeldes nicht ausschlaggebend. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0031072
Zuletzt aktualisiert am
12.05.2026
Dokumentnummer
JJR_19500906_OGH0002_0020OB00532_5000000_002