Rechtssatz RS0031257
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0031257
Entscheidungsdatum
25.11.2020
Rechtssatz
Ein Insichgeschäft liegt nur dann vor, wenn ein Vertreter rechtsgeschäftliche Wirkungen für und gegen den Vertretenen durch Willenserklärung an sich selbst erzeugt.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 601/94
Entscheidungstext OGH 12.01.1995 2 Ob 601/94
- 4 Ob 2024/96t
Entscheidungstext OGH 16.04.1996 4 Ob 2024/96t
Veröff: SZ 69/90
- 6 Ob 175/98y
Entscheidungstext OGH 29.10.1998 6 Ob 175/98y
- 6 Ob 73/99z
Entscheidungstext OGH 15.12.1999 6 Ob 73/99z
- 2 Ob 52/16k
Entscheidungstext OGH 27.04.2017 2 Ob 52/16k
Vgl aber; Beisatz: § 17 Abs 5 PSG erfasst nicht nur Insichgeschäfte im eigentlichen Sinn, sondern darüber hinaus auch Geschäfte, bei denen das betroffene Vorstandsmitglied zwar im eigenen Namen kontrahiert, aber nicht es selbst, sondern andere Vorstandsmitglieder die Privatstiftung bei diesem Rechtsgeschäft vertreten. (T1); Veröff: SZ 2017/52
- 6 Ob 35/18t
Entscheidungstext OGH 28.02.2018 6 Ob 35/18t
Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Eine Kollision im formellen Sinn ist für die Anwendbarkeit des § 17 Abs 5 PSG nicht erforderlich. (T2)
Veröff: SZ 2018/19
- 6 Ob 151/20d
Entscheidungstext OGH 25.11.2020 6 Ob 151/20d
Vgl; Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0031257
Zuletzt aktualisiert am
08.02.2021
Dokumentnummer
JJR_19950112_OGH0002_0020OB00601_9400000_001