Rechtssatz RS0031337
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0031337
Geschäftszahl
2Ob106/53; 2Ob613/57; 2Ob374/64; 2Ob257/65; 5Ob265/70; 2Ob202/77; 2Ob37/80; 2Ob215/79 (2Ob216/79)
Entscheidungsdatum
15.04.1980
Rechtssatz
Der Anspruch des Verletzten auf die Geldrente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit wird nicht dadurch ausgeschlossen, daß ein Dritter dem Verletzten Unterhalt zu gewähren hat. Der Beklagte kann auch nicht einwenden, daß der Geschädigte auf Grund freiwilliger Zuwendungen eines Angehörigen Leistungen erhält, die er selbst zu erbringen hätte. Diese Leistungen haben nicht den Zweck, die Verbindlichkeit des Beklagten zu erfüllen und können jederzeit eingestellt werden.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 106/53
Entscheidungstext OGH 11.03.1953 2 Ob 106/53
Veröff: JBl 1953,517 = SZ 26/67
- 2 Ob 613/57
Entscheidungstext OGH 11.12.1957 2 Ob 613/57
- 2 Ob 374/64
Entscheidungstext OGH 21.01.1965 2 Ob 374/64
Beisatz: Der verletzte Ausgedingsberechtigte kann nicht darauf verwiesen werden, daß er Anspruch auf Krankenpflege seitens des Übernehmers hätte. (T1)
- 2 Ob 257/65
Entscheidungstext OGH 07.10.1965 2 Ob 257/65
Beisatz: Wr BlindenbeihilfenG (T2) Veröff: ZVR 1966/124 S 129
- 5 Ob 265/70
Entscheidungstext OGH 30.12.1970 5 Ob 265/70
- 2 Ob 202/77
Entscheidungstext OGH 15.12.1977 2 Ob 202/77
- 2 Ob 37/80
Entscheidungstext OGH 11.03.1980 2 Ob 37/80
Auch; Beisatz: Ersatzpflicht für Hilfeleistungen durch dritte Personen im Ausmaß von zusammengefaßt etwa einer halben Stunde täglich. (T3)
- 2 Ob 215/79
Entscheidungstext OGH 15.04.1980 2 Ob 215/79
Vgl auch; Veröff: SZ 53/58
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0031337
Dokumentnummer
JJR_19530311_OGH0002_0020OB00106_5300000_001