Rechtssatz RS0032109
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0032109
Geschäftszahl
1Ob260/67; 8Ob280/68; 6Ob78/71; 5Ob319/81; 1Ob709/83; 1Ob563/90; 9ObA65/92; 3Ob157/06v; 10Ob5/18k
Entscheidungsdatum
20.02.2018
Rechtssatz
Der gerichtlich bestätigte Ausgleich äußert seine Wirkung auch für und gegen die Gläubiger, die ihre Forderungen nicht oder nicht ganz angemeldet haben. Die Ausgleichsbürgschaft stellt keinen Vertrag, sondern eine Prozesserklärung dar, die sich nicht an einzelne Gläubiger richtet. Sie gilt für alle Gläubiger, und wird für diese beim Ausgleichsgericht bindend abgegeben.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 260/67
Entscheidungstext OGH 07.12.1967 1 Ob 260/67
Veröff: RZ 1968,112
- 8 Ob 280/68
Entscheidungstext OGH 12.11.1968 8 Ob 280/68
- 6 Ob 78/71
Entscheidungstext OGH 21.04.1971 6 Ob 78/71
nur: Der gerichtlich bestätigte Ausgleich äußert seine Wirkung auch für und gegen die Gläubiger, die ihre Forderungen nicht oder nicht ganz angemeldet haben. (T1) Veröff: SZ 44/52
- 5 Ob 319/81
Entscheidungstext OGH 09.02.1982 5 Ob 319/81
Auch; nur T1
- 1 Ob 709/83
Entscheidungstext OGH 31.08.1983 1 Ob 709/83
nur: Die Ausgleichsbürgschaft stellt keinen Vertrag, sondern eine Prozeßerklärung dar. (T2)
- 1 Ob 563/90
Entscheidungstext OGH 20.06.1990 1 Ob 563/90
nur T1; Veröff: SZ 63/107 = GesRZ 1990,224 = WBl 1991,35 = RdW 1991,13
- 9 ObA 65/92
Entscheidungstext OGH 08.04.1992 9 ObA 65/92
Auch; nur T1; Beisatz: Das Unterlassen der Anmeldung einer Forderung im Ausgleich hat auch nicht deren Verlust zur Folge. (T3) Veröff: SZ 65/56
- 3 Ob 157/06v
Entscheidungstext OGH 19.10.2006 3 Ob 157/06v
Auch; nur T1; Veröff: SZ 2006/161
- 10 Ob 5/18k
Entscheidungstext OGH 20.02.2018 10 Ob 5/18k
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1967:RS0032109
Zuletzt aktualisiert am
24.04.2018
Dokumentnummer
JJR_19671207_OGH0002_0010OB00260_6700000_001