Rechtssatz RS0032166
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0032166
Geschäftszahl
6Ob272/64; 2Ob31/67; 6Ob235/67; 4Ob611/69 (4Ob612/69); 5Ob135/71; 5Ob57/73; 5Ob39/74; 6Ob233/74; 4Ob637/75; 8Ob560/76; 1Ob565/77; 5Ob507/78; 4Ob571/79; 5Ob539/82; 3Ob572/86; 8Ob74/99m; 3Ob13/12a
Entscheidungsdatum
14.03.2012
Rechtssatz
Zur Unterscheidung zwischen Bankgarantie und Bürgschaft.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 272/64
Entscheidungstext OGH 15.10.1964 6 Ob 272/64
Veröff: JBl 1965,262 = ÖBA 1966,314 = HS 4250
- 2 Ob 31/67
Entscheidungstext OGH 23.02.1967 2 Ob 31/67
Beisatz: Die Möglichkeit, Gegenforderungen irgendwelcher Art einzuwenden, widerspricht dem Wesen der Bankgarantie. (T1) Veröff: QuHGZ 1967 H3,83 = HS 6270
- 6 Ob 235/67
Entscheidungstext OGH 21.09.1967 6 Ob 235/67
Veröff: HS 6271/12
- 4 Ob 611/69
Entscheidungstext OGH 03.02.1970 4 Ob 611/69
Beis wie T1; Veröff: EvBl 1970/202 S 347 = VersR 1970,1042
- 5 Ob 135/71
Entscheidungstext OGH 06.10.1971 5 Ob 135/71
Veröff: ÖBA 1973,166
- 5 Ob 57/73
Entscheidungstext OGH 11.04.1973 5 Ob 57/73
Vgl auch; Beisatz: Bankgarantien werden als abstrakte Haftungsübernahmen verstanden, die also vom Bestehen einer Hauptschuld unabhängig sind, während die Bürgschaft die Hauptschuld eines Dritten voraussetzt (HS 4250, SZ 42/164). Es ist aber nicht notwendig, daß die Hauptschuld bereits im Zeitpunkt der Übernahme der Bürgschaft bestand, auch künftige Verbindlichkeiten können verbürgt werden (SZ 42/36). (T2) Veröff: EvBl 1973/177 S 396 = QuHGZ 1973 H3-4,419 = NZ 1974,77 = ZfRV 1973 4,303 (mit zustimmender Glosse von Schinnerer)
- 5 Ob 39/74
Entscheidungstext OGH 24.04.1974 5 Ob 39/74
Beis wie T2
- 6 Ob 233/74
Entscheidungstext OGH 05.12.1974 6 Ob 233/74
Beisatz: Hier: Zahlungsgarantie (T3)
- 4 Ob 637/75
Entscheidungstext OGH 02.12.1975 4 Ob 637/75
Veröff: SZ 48/130 = EvBl 1976/191 S 396
- 8 Ob 560/76
Entscheidungstext OGH 23.02.1977 8 Ob 560/76
Beis wie T2; Beisatz: Der Gebrauch der Worte "Haftung als Bürge und Zahler" braucht der Annahme eines selbständigen Garantievertrages nicht entgegenzustehen; auch die Anwendung von Formulierungen wie Zahlungspflicht "auf erstes Anfordern" oder "unter Verzicht auf alle Einwendungen" wird in aller Regel eine eindeutige Auslegung in dem Sinne zulassen, dass dem Begünstigten eine "abstrakte" Rechtsposition eingeräumt werden soll. (T4) Veröff: SZ 50/32 = EvBl 1978/110 S 319 = QuHGZ 1977 H4/157 = JBl 1978,204
- 1 Ob 565/77
Entscheidungstext OGH 04.05.1977 1 Ob 565/77
Beis wie T3; Veröff: SZ 50/66
- 5 Ob 507/78
Entscheidungstext OGH 28.02.1978 5 Ob 507/78
Beis wie T2
- 4 Ob 571/79
Entscheidungstext OGH 29.04.1980 4 Ob 571/79
Beis wie T1
- 5 Ob 539/82
Entscheidungstext OGH 16.03.1982 5 Ob 539/82
- 3 Ob 572/86
Entscheidungstext OGH 22.10.1986 3 Ob 572/86
Vgl; Beis wie T4; Vgl auch; Beis wie T1
- 8 Ob 74/99m
Entscheidungstext OGH 26.08.1999 8 Ob 74/99m
Beis wie T2 nur: Die Anwendung von Formulierungen wie Zahlungspflicht "auf erstes Anfordern" oder "unter Verzicht auf alle Einwendungen" wird in aller Regel eine eindeutige Auslegung in dem Sinne zulassen, dass dem Begünstigten eine "abstrakte" Rechtsposition eingeräumt werden soll. (T5)
- 3 Ob 13/12a
Entscheidungstext OGH 14.03.2012 3 Ob 13/12a
Ähnlich Beis wie T5
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0032166
Zuletzt aktualisiert am
18.04.2012
Dokumentnummer
JJR_19641015_OGH0002_0060OB00272_6400000_001