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Rechtssatz RS0032305×

Rechtssatz RS0032305

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0032305

Entscheidungsdatum

07.07.2017

Rechtssatz

Verdachtsweise Behauptung eines betrügerischen Vorgehens in einer Anzeige reicht zur Herstellung des Tatbestandes des Paragraph 1330, Absatz 2, ABGB hin. Nur unbestimmte Verdächtigungen allgemeiner Art fallen nicht unter diese Gesetzesstelle.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 582/54
    Entscheidungstext OGH 24.11.1954 3 Ob 582/54
    Veröff: SZ 27/298 = JBl 1955,147
  • 4 Ob 48/92
    Entscheidungstext OGH 07.07.1992 4 Ob 48/92
    Vgl auch; Beisatz: Unter § 1330 Abs 2 ABGB fällt jede Mitteilung, die dem anderen schaden kann, auch wenn sie in der Form einer Vermutung ausgesprochen wird. (T1)
    Veröff: MR 1992,205 = ÖBl 1992,213
  • 6 Ob 24/17y
    Entscheidungstext OGH 27.02.2017 6 Ob 24/17y
    Vgl; Beisatz: Grundsätzlich können auch Äußerungen, die bloß in Verdachts‑ oder Vermutungsform geäußert werden, den Tatbestand des § 1330 Abs 2 ABGB erfüllen. (T2)
  • 6 Ob 102/17v
    Entscheidungstext OGH 07.07.2017 6 Ob 102/17v
    Auch; nur: Verdachtsweise Behauptung eines betrügerischen Vorgehens in einer Anzeige reicht zur Herstellung des Tatbestandes des § 1330 Abs 2 ABGB hin. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0032305

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

24.08.2017

Dokumentnummer

JJR_19541124_OGH0002_0030OB00582_5400000_003