Rechtssatz RS0032378
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0032378
Entscheidungsdatum
23.04.1998
Rechtssatz
Wurde innerhalb der Frist des § 30 Abs 1 KO eine grundbücherliche Sicherstellung für schon früher bestandene Schulden eingeräumt, ist nur dann kongruente Deckung anzunehmen, wenn vor Beginn dieser Frist bereits ein Verpfändungsvertrag oder Pfandbestellungsvertrag (ein Pfandversprechen) und damit ein klagbares Recht auf sofortigen Abschluß eines Pfandvertrages bestand.Wurde innerhalb der Frist des Paragraph 30, Absatz eins, KO eine grundbücherliche Sicherstellung für schon früher bestandene Schulden eingeräumt, ist nur dann kongruente Deckung anzunehmen, wenn vor Beginn dieser Frist bereits ein Verpfändungsvertrag oder Pfandbestellungsvertrag (ein Pfandversprechen) und damit ein klagbares Recht auf sofortigen Abschluß eines Pfandvertrages bestand.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 88/73
Entscheidungstext OGH 23.05.1973 1 Ob 88/73
Veröff: EvBl 1973/298 S 604 = SZ 46/57
- 6 Ob 582/77
Entscheidungstext OGH 28.04.1977 6 Ob 582/77
Auch
- 3 Ob 514/86
Entscheidungstext OGH 17.12.1986 3 Ob 514/86
Auch; Veröff: RdW 1987,124 = WBl 1987,96 = ÖBA 1987,193
- 6 Ob 546/87
Entscheidungstext OGH 02.04.1987 6 Ob 546/87
Auch; Veröff: ÖBA 1987,840 (Schumacher)
- 6 Ob 32/98v
Entscheidungstext OGH 23.04.1998 6 Ob 32/98v
Veröff: SZ 71/74
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0032378
Dokumentnummer
JJR_19730523_OGH0002_0010OB00088_7300000_002