Rechtssatz RS0032402
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0032402
Entscheidungsdatum
28.06.2011
Rechtssatz
Eine Vereinbarung, die dem Pfandgläubiger die bestmögliche Veräußerung des Pfandes gestattet, ist ungültig, anders wenn vereinbart wurde, dass zum Schätzpreis verkauft werden soll.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 112/50
Entscheidungstext OGH 06.05.1950 1 Ob 112/50
Veröff: SZ 23/139
- 1 Ob 13/73
Entscheidungstext OGH 21.02.1973 1 Ob 13/73
Veröff: SZ 46/24 = JBl 1974,90
- 6 Ob 2031/96m
Entscheidungstext OGH 21.11.1996 6 Ob 2031/96m
Auch; Beisatz: Es muss sichergestellt sein, dass die Pfandsache nur zum Marktpreis oder Schätzwert verkauft wird. (T1)
- 5 Ob 295/01w
Entscheidungstext OGH 15.01.2002 5 Ob 295/01w
Auch; Beisatz: Wird einer für den Liegenschaftseigentümer einschreitenden Bank eine umfassende Vollmacht zur Vorbereitung und Durchführung des privaten Verkaufs einer Liegenschaft erteilt, die der hypothekarischen Sicherung eines gewährten Kredits dient, deutet das auf eine Umgehung der Verbotsnorm des § 1371 ABGB hin.(T2); Veröff: SZ 2002/2
- 9 Ob 11/11z
Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 Ob 11/11z
Vgl auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0032402
Zuletzt aktualisiert am
18.08.2011
Dokumentnummer
JJR_19500506_OGH0002_0010OB00112_5000000_001