Rechtssatz RS0033316
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0033316
Geschäftszahl
8Ob189/64; 1Ob319/66; 8Ob130/75; 7Ob539/78; 3Ob611/78; 3Ob622/80; 2Ob542/83; 3Ob58/06k; 10Ob53/12k; 8Ob36/13x
Entscheidungsdatum
29.04.2013
Rechtssatz
Zur Rechtmäßigkeit des Erlages ist der Erlag des vollen geschuldeten Betrages erforderlich.
Entscheidungstexte
- 8 Ob 189/64
Entscheidungstext OGH 09.06.1964 8 Ob 189/64
- 1 Ob 319/66
Entscheidungstext OGH 26.01.1967 1 Ob 319/66
- 8 Ob 130/75
Entscheidungstext OGH 02.07.1975 8 Ob 130/75
- 7 Ob 539/78
Entscheidungstext OGH 06.04.1978 7 Ob 539/78
Veröff: SZ 51/42 = JBl 1978,598
- 3 Ob 611/78
Entscheidungstext OGH 14.03.1979 3 Ob 611/78
Veröff: SZ 52/40
- 3 Ob 622/80
Entscheidungstext OGH 25.02.1981 3 Ob 622/80
- 2 Ob 542/83
Entscheidungstext OGH 22.11.1983 2 Ob 542/83
Beisatz: Inklusive Zinsen. (T1)
- 3 Ob 58/06k
Entscheidungstext OGH 29.03.2006 3 Ob 58/06k
Abweichend; Beisatz: Der Gläubiger einer Geldforderung ist gemäß § 1415 erster Satz ABGB nicht berechtigt, der Tilgung dienende Teilzahlungen des Schuldners im Zahlungsverkehr durch Überweisungen auf Bankkonten zurückzuweisen, wenn mit deren Annahme - wie im Fall der Überweisung weniger größerer Beträge im Verhältnis zur Gesamtschuld - weder nennenswerte Mühen noch besondere Aufwendungen verbunden sind. Solche Zahlungen wirken teilweise schuldbefreiend. (T2); Veröff: SZ 2006/48
- 10 Ob 53/12k
Entscheidungstext OGH 17.12.2012 10 Ob 53/12k
Abweichend; Beis wie T2
- 8 Ob 36/13x
Entscheidungstext OGH 29.04.2013 8 Ob 36/13x
Vgl auch; Beisatz: Ob ein gerichtlicher Erlag nur zulässig ist, wenn der volle geschuldete Betrag erlegt wird, bleibt dahingestellt. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0033316
Zuletzt aktualisiert am
21.06.2013
Dokumentnummer
JJR_19640609_OGH0002_0080OB00189_6400000_001