Rechtssatz RS0033886
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0033886
Geschäftszahl
8Ob186/72; 2Ob190/72 (2Ob191/72); 2Ob142/75; 7Ob52/76
Entscheidungsdatum
07.10.1976
Rechtssatz
Da sich die einzelnen auf die im § 16 Abs 1 Z 2 EKHG vorgesehene Höchstsumme verwiesenen Ersätze im Falle der Unzulänglichkeit der Höchstsumme gemäß § 16 Abs 2 EKHG in dem Verhältnis verringern, in dem ihr Gesamtbetrag zum Höchstbetrag steht, ist dem Haftpflichtigen, wenn ihm die Feststellung der einzelnen Ersätze nicht zugemutet werden kann, ein wichtiger Grund zum Erlag im Sinne des § 1425 ABGB zuzubilligen.Da sich die einzelnen auf die im Paragraph 16, Absatz eins, Ziffer 2, EKHG vorgesehene Höchstsumme verwiesenen Ersätze im Falle der Unzulänglichkeit der Höchstsumme gemäß Paragraph 16, Absatz 2, EKHG in dem Verhältnis verringern, in dem ihr Gesamtbetrag zum Höchstbetrag steht, ist dem Haftpflichtigen, wenn ihm die Feststellung der einzelnen Ersätze nicht zugemutet werden kann, ein wichtiger Grund zum Erlag im Sinne des Paragraph 1425, ABGB zuzubilligen.
Entscheidungstexte
- 8 Ob 186/72
Entscheidungstext OGH 10.10.1972 8 Ob 186/72
Veröff: ZVR 1973/201 S 273 = SZ 45/107
- 2 Ob 190/72
Entscheidungstext OGH 08.02.1973 2 Ob 190/72
Veröff: SZ 46/16
- 2 Ob 142/75
Entscheidungstext OGH 20.11.1975 2 Ob 142/75
Vgl; Beisatz: Das Vorgehen des Versicherers ist aber (im Gegensatz zum Halter) im Sinne des § 156 VersVG zu beurteilen. (T1) Veröff: VersR 1977,168 = SZ 48/124
- 7 Ob 52/76
Entscheidungstext OGH 07.10.1976 7 Ob 52/76
Vgl; Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0033886
Dokumentnummer
JJR_19721010_OGH0002_0080OB00186_7200000_002