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Rechtssatz RS0034663×

Rechtssatz RS0034663

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0034663

Geschäftszahl

7Ob130/70; 2Ob101/71; 2Ob190/73 (2Ob191/73); 6Ob139/74; 3Ob34/75; 1Ob47/75; 1Ob327/75; 2Ob25/81 (2Ob26/81); 7Ob821/81; 2Ob575/88; 1Ob25/92; 9Ob2028/96t

Entscheidungsdatum

04.09.1996

Rechtssatz

Kündigt der Richter ausdrücklich an, das Verfahren werde bei nicht rechtzeitigem Erlag der Kostenvorschüsse nur auf Antrag der Gegenpartei fortgesetzt werden, so muß der Kläger auch dann von sich aus für den Fortgang des Rechtsstreites sorgen, wenn der Auftrag zur Leistung von Kostenvorschüssen ungesetzlich war.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 130/70
    Entscheidungstext OGH 22.07.1970 7 Ob 130/70
  • 2 Ob 101/71
    Entscheidungstext OGH 04.11.1971 2 Ob 101/71
    Vgl; Beisatz: Gehörige Fortsetzung des Verfahrens trotz Nichterlag eines gesetzwidrigen Kostenvorschusses. (T1)
  • 2 Ob 190/73
    Entscheidungstext OGH 29.11.1973 2 Ob 190/73
    Ähnlich
  • 6 Ob 139/74
    Entscheidungstext OGH 26.08.1974 6 Ob 139/74
    Veröff: JBl 1975,546
  • 3 Ob 34/75
    Entscheidungstext OGH 25.02.1975 3 Ob 34/75
    Ähnlich; Beisatz: Gilt selbst dann, wenn nebst dem Sachverständigenbeweis weitere Beweismittel beschlossen und auf unbestimmte Zeit erstreckt wurde. (T2)
  • 1 Ob 47/75
    Entscheidungstext OGH 09.04.1975 1 Ob 47/75
    Veröff: EvBl 1976/6 S 16
  • 1 Ob 327/75
    Entscheidungstext OGH 14.01.1976 1 Ob 327/75
  • 2 Ob 25/81
    Entscheidungstext OGH 12.05.1981 2 Ob 25/81
  • 7 Ob 821/81
    Entscheidungstext OGH 14.01.1982 7 Ob 821/81
    Auch; Beisatz: Erlag eines aufgetragenen Sachverständigenkostenvorschusses erst nach sechs Monaten. (T3)
  • 2 Ob 575/88
    Entscheidungstext OGH 20.12.1988 2 Ob 575/88
  • 1 Ob 25/92
    Entscheidungstext OGH 25.08.1992 1 Ob 25/92
    Auch; Beisatz: War der Kläger aufgrund einer richterlich normierten Pflicht zur Vornahme einer zur Fortsetzung des Verfahrens erforderlichen Handlung gehalten, wobei ihm die Folgen der Unterlassung vom Erstgericht mehrmals beschlußmäßig vor Augen geführt worden sind, dann hat er - ohne Rücksicht auf die gesetzliche Deckung des Auftrages - zur Vermeidung der im § 1497 ABGB abgeordneten Nachteile von sich aus für die Fortsetzung des Verfahrens Sorge zu tragen. (T4) Veröff: RZ 1994/26 S 69
  • 9 Ob 2028/96t
    Entscheidungstext OGH 04.09.1996 9 Ob 2028/96t
    Auch; Beis wie T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0034663

Dokumentnummer

JJR_19700722_OGH0002_0070OB00130_7000000_001