Rechtssatz RS0034942
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0034942
Geschäftszahl
2Ob375/64; 2Ob174/66; 8Ob77/78; 8Ob50/82; 2Ob27/84; 2Ob664/86; 7Ob219/04p
Entscheidungsdatum
22.12.2004
Rechtssatz
Werden in einem Schadensfall (Verkehrsunfall) Vergleichsverhandlungen zwischen dem Legalzessionar des Geschädigten und dem Haftpflichtversicherer des Schädigers geführt und wird die Schadenersatzklage innerhalb angemessener Frist nach Abbruch der Verhandlung eingebracht, dann kann bezüglich aller Ansprüche des Geschädigten der Einwand der Verjährung nicht wirksam erhoben werden.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 375/64
Entscheidungstext OGH 29.04.1965 2 Ob 375/64
Veröff: SZ 37/72 = EvBl 1965/343 S 523 = ZVR 1965,287 S 339 = JBl 1967,145
- 2 Ob 174/66
Entscheidungstext OGH 24.06.1966 2 Ob 174/66
Veröff: VersR 1967,95
- 8 Ob 77/78
Entscheidungstext OGH 31.05.1978 8 Ob 77/78
- 8 Ob 50/82
Entscheidungstext OGH 25.03.1982 8 Ob 50/82
Vgl auch
- 2 Ob 27/84
Entscheidungstext OGH 18.12.1984 2 Ob 27/84
Auch: Beisatz: Klagseinbringung achtzehn Monate nach Ablehnungsschreiben ist auch bei einem ausländischem Kläger nicht mehr fristgerecht. (T1)
- 2 Ob 664/86
Entscheidungstext OGH 26.05.1987 2 Ob 664/86
Vgl auch; Beisatz: Klage fünf Monate nach Scheitern der Vergleichsverhandlungen ist nicht mehr binnen angemessener Frist. (T2)
- 7 Ob 219/04p
Entscheidungstext OGH 22.12.2004 7 Ob 219/04p
Auch; Beisatz: Dies gilt hinsichtlich aller Ansprüche des Geschädigten, auch wenn sie über die Deckungssumme hinausgehen. (T3); Veröff: SZ 2004/188
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1965:RS0034942
Dokumentnummer
JJR_19650429_OGH0002_0020OB00375_6400000_002