Rechtssatz RS0036507
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0036507
Entscheidungsdatum
23.03.1999
Rechtssatz
Die zweimonatige Frist des § 117 Abs 4 WRG ist eine materiellrechtliche Ausschlußfrist. Die rechtswidrigerweise bewilligte Wiedereinsetzung kann die eingetretene Versäumung dieser Frist nicht heilen.Die zweimonatige Frist des Paragraph 117, Absatz 4, WRG ist eine materiellrechtliche Ausschlußfrist. Die rechtswidrigerweise bewilligte Wiedereinsetzung kann die eingetretene Versäumung dieser Frist nicht heilen.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 34/94
Entscheidungstext OGH 23.11.1994 1 Ob 34/94
- 3 Ob 2360/96x
Entscheidungstext OGH 07.10.1996 3 Ob 2360/96x
Verstärkter Senat; Gegenteilig; Veröff: SZ 69/224
- 1 Ob 72/97p
Entscheidungstext OGH 27.08.1997 1 Ob 72/97p
Gegenteilig; Veröff: SZ 70/159
- 1 Ob 207/98t
Entscheidungstext OGH 23.03.1999 1 Ob 207/98t
Gegenteilig; nur: Die zweimonatige Frist des § 117 Abs 4 WRG ist eine materiellrechtliche Ausschlußfrist. (T1); Beisatz: Die Frist zur Inanspruchnahme der gerichtlichen Zuständigkeit nach § 117 Abs 4 WRG ist eine formellrechtliche Frist. (T2); Veröff: SZ 72/47
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0036507
Dokumentnummer
JJR_19941123_OGH0002_0010OB00034_9400000_001