Rechtssatz RS0036841
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0036841
Entscheidungsdatum
01.03.2017
Rechtssatz
Das Gericht hat, wenn kein Verwaltungsverfahren anhängig ist, verwaltungsrechtliche Vorfragen selbst zu lösen.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 17/79
Entscheidungstext OGH 02.05.1979 1 Ob 17/79
- 4 Ob 335/85
Entscheidungstext OGH 23.04.1985 4 Ob 335/85
Beisatz: Untersagtes Gewerbe. (T1) Veröff: RZ 1986/1 S 7
- 8 Ob 29/88
Entscheidungstext OGH 27.04.1989 8 Ob 29/88
Beisatz: Hier: Berechnung der USt für die Steuerschuld des Masseverwalters als "Lieferant" im Zwangsversteigerungsverfahren. (T2) Veröff: SZ 62/81
- 2 Ob 56/98v
Entscheidungstext OGH 20.01.1998 2 Ob 56/98v
Auch; Veröff: SZ 71/3
- 10 ObS 162/00x
Entscheidungstext OGH 24.10.2000 10 ObS 162/00x
Beisatz: Liegt kein rechtsgestaltender Gleichstellungsbescheid nach § 27a Abs 2 BAG vor, dann scheidet die Vorfragenprüfung durch das Gericht, ob die Gleichstellung im Falle eines Antrages erteilt worden wäre, aus. (T3)
- 10 ObS 183/03i
Entscheidungstext OGH 07.10.2003 10 ObS 183/03i
Auch; Beisatz: Das Gericht ist befugt, die Vorfrage - auch wenn es sich um eine verwaltungsrechtliche handelt - selbständig zu beurteilen, solange eine bindende Entscheidung einer Verwaltungsbehörde über die Vorfrage (hier der Verjährung) nicht vorliegt.(T4)
- 5 Ob 176/16t
Entscheidungstext OGH 01.03.2017 5 Ob 176/16t
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0036841
Zuletzt aktualisiert am
24.04.2017
Dokumentnummer
JJR_19790502_OGH0002_0010OB00017_7900000_002