Rechtssatz RS0036893
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0036893
Entscheidungsdatum
14.01.2016
Rechtssatz
Die Unkenntnis wesentlicher Verfahrensvorschriften (hier: § 39 Abs 4 ASGG) durch einen Rechtsanwalt beruht auf grober Fahrlässigkeit und übersteigt daher den Grad jenes Verschuldens, das nach dem Gesetz der Bewilligung einer Wiedereinsetzung nicht entgegensteht.Die Unkenntnis wesentlicher Verfahrensvorschriften (hier: Paragraph 39, Absatz 4, ASGG) durch einen Rechtsanwalt beruht auf grober Fahrlässigkeit und übersteigt daher den Grad jenes Verschuldens, das nach dem Gesetz der Bewilligung einer Wiedereinsetzung nicht entgegensteht.
Entscheidungstexte
- 9 ObA 5/89
Entscheidungstext OGH 11.01.1989 9 ObA 5/89
- 2 Ob 7/91
Entscheidungstext OGH 26.04.1991 2 Ob 7/91
Beisatz: Hier: § 508 a Abs 2 ZPO. (T1)
- 10 ObS 371/01h
Entscheidungstext OGH 11.12.2001 10 ObS 371/01h
Auch; Beisatz: Hier: Versäumung der Frist des § 534 Abs 1 ZPO. (T2)
- 6 Ob 6/16z
Entscheidungstext OGH 14.01.2016 6 Ob 6/16z
Vgl; Beisatz: Hier: Unkenntnis der Rechtsprechung zum Umfang der Verfahrenshilfe (RS0036177) durch einen Rechtsanwalt. Dass möglicherweise auch das Gericht einer unrichtigen Rechtsansicht hinsichtlich des Beginns des Fristenlaufs unterlegen ist, ändert daran nichts. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0036893
Zuletzt aktualisiert am
11.02.2016
Dokumentnummer
JJR_19890111_OGH0002_009OBA00005_8900000_001