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Rechtssatz RS0038374×

Rechtssatz RS0038374

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0038374

Entscheidungsdatum

15.03.2023

Rechtssatz

Die Standeswidrigkeit der Vermittlung öffentlich geförderter Wohnungen bewirkt als Verbotswidrigkeit keine Ungültigkeit der Provisionsvereinbarung. Für die Sittenwidrigkeit ist das bloße Vorliegen dieser Standeswidrigkeit nicht ausreichend (offen, ob das auch für römisch fünf BGBl 1978/323 gilt).

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 607/79
    Entscheidungstext OGH 25.09.1979 5 Ob 607/79
  • 7 Ob 657/81
    Entscheidungstext OGH 03.12.1981 7 Ob 657/81
    Veröff: SZ 54/182 = ImmZ 1982,199 = MietSlg 33100 = MietSlg 33566(27)
  • 6 Ob 34/04z
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 6 Ob 34/04z
    nur: Für die Sittenwidrigkeit ist das bloße Vorliegen dieser Standeswidrigkeit nicht ausreichend. (T1)
  • 7 Ob 80/07a
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 7 Ob 80/07a
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Rechtsanwaltshonorar. (T2)
  • 7 Ob 223/07f
    Entscheidungstext OGH 17.10.2007 7 Ob 223/07f
    Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Selbst wenn die Annahme der Verzichtserklärung durch den Rechtsanwalt als Standeswidrigkeit zu qualifizieren wäre, hätte dies nicht zwangsläufig die Sittenwidrigkeit der Verzichtsvereinbarung zur Folge. (T3)
  • 10 Ob 25/22g
    Entscheidungstext OGH 13.12.2022 10 Ob 25/22g
    Vgl; Beis wie T2
  • 3 Ob 12/23w
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 15.03.2023 3 Ob 12/23w
    vgl; Beisatz: Hier: Behauptete Standeswidrigkeit des vereinbarten Rechtsanwaltshonorars. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0038374

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

31.03.2023

Dokumentnummer

JJR_19790925_OGH0002_0050OB00607_7900000_003