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Rechtssatz RS0038903×

Rechtssatz RS0038903

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0038903

Geschäftszahl

1Ob166/70; 2Ob187/70; 2Ob232/72; 7Ob89/14k

Entscheidungsdatum

04.06.2014

Rechtssatz

Ob eine Rente, die der Verletzte nach dem HVersVG bezieht, den Deckungsfonds mindert, ist eine Frage der Höhe des Regreßanspruches und gehört nicht in den Spruch des Feststellungsurteils über den Grund des Anspruchs. Die Urteilsfassung "im Rahmen des Paragraph 332, ASVG" genügt.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 166/70
    Entscheidungstext OGH 01.10.1970 1 Ob 166/70
    Veröff: JBl 1971,201
  • 2 Ob 187/70
    Entscheidungstext OGH 02.09.1970 2 Ob 187/70
    Gegenteilig
  • 2 Ob 232/72
    Entscheidungstext OGH 13.01.1973 2 Ob 232/72
    Vgl; Beisatz: Eine ausdrückliche Beschränkung des Feststellungsanspruches im Direktprozeß auf nicht auf Sozialversicherungsträger übergegangene Schadensersatzansprüche ist überflüssig. (T1)
  • 7 Ob 89/14k
    Entscheidungstext OGH 04.06.2014 7 Ob 89/14k
    Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Nach der nunmehr ständigen Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs ist die Vorteilsausgleichung, so auch die Berücksichtigung des Quotenvorrechts des Sozialversicherungsträgers eine Methode der Schadensberechung. Der Einwand des Vorteilsausgleichs (des Quotenvorrechts des Sozialversicherungsträgers) ist nicht im Verfahren über den Grund des Anspruchs und damit auch nicht im Verfahren über die Feststellung einer Ersatzpflicht für künftige Schäden zu behandeln, sondern im Verfahren über die Anspruchshöhe.
    Die Berücksichtigung des Quotenvorrechts des Sozialversicherungsträgers ist daher auch nicht im Spruch des Feststellungsurteils zum Ausdruck zu bringen. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0038903

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

21.07.2014

Dokumentnummer

JJR_19701001_OGH0002_0010OB00166_7000000_001