Rechtssatz RS0038970
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0038970
Entscheidungsdatum
22.05.2024
Rechtssatz
Auch die Verbindung eines Feststellungsbegehrens mit einem Leistungsbegehren ist dann zulässig, wenn ein Teil der Ansprüche bereits fällig, mit weiteren Ansprüchen jedoch zu rechnen ist und daher durch das Feststellungsbegehren die Häufung von Rechtsstreiten vermieden wird.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 49/80
Entscheidungstext OGH 09.10.1980 7 Ob 49/80
- 8 Ob 659/86
Entscheidungstext OGH 26.02.1987 8 Ob 659/86
Auch; nur: Feststellungsbegehren ist dann zulässig, wenn durch das Feststellungsbegehren die Häufung von Rechtsstreiten vermieden wird. (T1)
- 9 ObA 5/04g
Entscheidungstext OGH 09.06.2004 9 ObA 5/04g
- 7 Ob 112/05d
Entscheidungstext OGH 08.06.2005 7 Ob 112/05d
- 7 Ob 85/05h
Entscheidungstext OGH 28.09.2005 7 Ob 85/05h
Beisatz: Die Zulässigkeit der Feststellungsklage neben einer Leistungsklage ist dann gegeben, wenn durch den Leistungsanspruch der Feststellungsanspruch nicht erschöpft ist. (T2)
- 7 Ob 230/15x
Entscheidungstext OGH 27.01.2016 7 Ob 230/15x
- 7 Ob 33/24i
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 22.05.2024 7 Ob 33/24i
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0038970
Zuletzt aktualisiert am
25.07.2024
Dokumentnummer
JJR_19801009_OGH0002_0070OB00049_8000000_001