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Rechtssatz RS0039761×

Rechtssatz RS0039761

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0039761

Entscheidungsdatum

17.01.2023

Rechtssatz

Die Zurücknahme der Klage unter Verzicht auf den Anspruch schafft eine prozesshindernde Einrede, die nach der sinngemäß anzuwendenden Bestimmung des Paragraph 240, Absatz 3, ZPO zur formellen Zurückweisung der Klage führt.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 130/59
    Entscheidungstext OGH 15.04.1959 2 Ob 130/59
    Veröff: JBl 1959,375
  • 3 Ob 574/76
    Entscheidungstext OGH 29.03.1977 3 Ob 574/76
  • 8 Ob 590/84
    Entscheidungstext OGH 13.12.1984 8 Ob 590/84
    Veröff: SZ 57/204 = JBl 1985,752
  • 7 Ob 640/87
    Entscheidungstext OGH 09.07.1987 7 Ob 640/87
  • 6 Ob 166/08t
    Entscheidungstext OGH 01.10.2008 6 Ob 166/08t
    Beisatz: Die Frage der Einmaligkeit ist im Folgeprozess - als Nichtigkeitsgrund - von Amts wegen und auch noch im Revisionsverfahren zu prüfen. Sie liegt jedoch nur bei Parteienidentität und identem Begehren im Vorprozess, in dem die Klage unter Anspruchsverzicht zurückgenommen worden ist, und im Folgeprozess vor. (T1)
  • 1 Ob 193/14k
    Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 193/14k
    Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Verneintes Prozesshindernis der Klagezurücknahme unter Anspruchsverzicht für eine auf denselben Anspruch gegründete Aufrechnungseinrede. (T2)
  • 2 Ob 237/22z
    Entscheidungstext OGH 17.01.2023 2 Ob 237/22z
    Vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0039761

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.02.2023

Dokumentnummer

JJR_19590415_OGH0002_0020OB00130_5900000_001