Rechtssatz RS0039922
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0039922
Entscheidungsdatum
25.01.2016
Rechtssatz
Das Gericht, an welches überwiesen wurde, ist selbst dann, wenn das überweisende Gericht entgegen der Vorschrift des § 261 Abs 1 ZPO ohne mündliche Verhandlung über den Überweisungsantrag entschieden hat, an die Entscheidung des überweisenden Gerichtes gebunden.Das Gericht, an welches überwiesen wurde, ist selbst dann, wenn das überweisende Gericht entgegen der Vorschrift des Paragraph 261, Absatz eins, ZPO ohne mündliche Verhandlung über den Überweisungsantrag entschieden hat, an die Entscheidung des überweisenden Gerichtes gebunden.
Entscheidungstexte
- 8 Nd 5/70
Entscheidungstext OGH 27.01.1970 8 Nd 5/70
Veröff: SZ 43/18
- 7 Nd 515/77
Entscheidungstext OGH 17.11.1977 7 Nd 515/77
- 3 Nd 1/80
Entscheidungstext OGH 09.04.1980 3 Nd 1/80
Vgl auch; Veröff: EvBl 1980/123 S 399
- 2 Nd 11/92
Entscheidungstext OGH 01.07.1992 2 Nd 11/92
- 2 Nd 501/95
Entscheidungstext OGH 26.01.1995 2 Nd 501/95
Vgl auch; Beisatz: Hier: Überweisung nach § 230a ZPO. (T1)
- 8 Nd 1/99
Entscheidungstext OGH 26.08.1999 8 Nd 1/99
- 5 Nc 20/04t
Entscheidungstext OGH 03.08.2004 5 Nc 20/04t
Vgl auch
- 9 Nc 12/06y
Entscheidungstext OGH 28.07.2006 9 Nc 12/06y
Auch; Beisatz: Bei einer Entscheidung nach § 47 Abs 1 JN ist auf eine allfällige Bindungswirkung des ersten Beschlusses, auch wenn dieser unrichtig gewesen sein sollte, Bedacht zu nehmen. (T2)
- 9 Nc 9/11i
Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 Nc 9/11i
Vgl auch
- 5 Nc 33/15w
Entscheidungstext OGH 25.01.2016 5 Nc 33/15w
Vgl auch; Beis wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0039922
Zuletzt aktualisiert am
23.02.2016
Dokumentnummer
JJR_19700127_OGH0002_0080ND00005_7000000_001