Rechtssatz RS0039931
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0039931
Entscheidungsdatum
09.03.2011
Rechtssatz
Auch bei einer gesetzwidrig erfolgten Überweisung nach § 261 Abs 6 ZPO ist das Gericht, an das überwiesen wurde, gebunden. Es kann daher ein negativer Kompetenzkonflikt nicht entstehen.Auch bei einer gesetzwidrig erfolgten Überweisung nach Paragraph 261, Absatz 6, ZPO ist das Gericht, an das überwiesen wurde, gebunden. Es kann daher ein negativer Kompetenzkonflikt nicht entstehen.
Entscheidungstexte
- 1 Nd 187/57
Entscheidungstext OGH 11.12.1957 1 Nd 187/57
- 6 Nd 504/79
Entscheidungstext OGH 24.01.1979 6 Nd 504/79
Veröff: EFSlg 34290/4
- 2 Nd 501/95
Entscheidungstext OGH 26.01.1995 2 Nd 501/95
Vgl; Beisatz: Hier: Überweisung nach § 230 a ZPO. (T1)
- 8 Nd 1/99
Entscheidungstext OGH 26.08.1999 8 Nd 1/99
- 5 Nc 20/04t
Entscheidungstext OGH 03.08.2004 5 Nc 20/04t
Vgl auch
- 3 Nc 11/06g
Entscheidungstext OGH 30.05.2006 3 Nc 11/06g
Vgl; nur: Auch bei einer gesetzwidrig erfolgten Überweisung ist das Gericht, an das überwiesen wurde, gebunden. (T2)
- 9 Nc 12/06y
Entscheidungstext OGH 28.07.2006 9 Nc 12/06y
Auch; Beisatz: Bei einer Entscheidung nach § 47 Abs 1 JN ist auf eine allfällige Bindungswirkung des ersten Beschlusses, auch wenn dieser unrichtig gewesen sein sollte, Bedacht zu nehmen. (T3)
- 6 Nc 10/09m
Entscheidungstext OGH 04.06.2009 6 Nc 10/09m
Vgl
- 6 Nc 18/10i
Entscheidungstext OGH 01.09.2010 6 Nc 18/10i
Vgl auch
- 7 Nc 1/11y
Entscheidungstext OGH 09.03.2011 7 Nc 1/11y
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1957:RS0039931
Zuletzt aktualisiert am
28.04.2011
Dokumentnummer
JJR_19571211_OGH0002_0010ND00187_5700000_001