Rechtssatz RS0039957
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0039957
Geschäftszahl
6Ob147/68; 6Ob177/68 (6Ob178/68); 7Ob187/75; 7Ob145/07k
Entscheidungsdatum
29.08.2007
Rechtssatz
Eine Verweisung auf einen Vorakt kann niemals ein Parteienvorbringen oder Prozeßbehauptungen im vorliegenden Rechtsstreit ersetzen und das Gericht der Pflicht entheben, selbst den entscheidungswesentlichen Sachverhalt durch unmittelbare Beweisaufnahmen zu ermitteln.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 147/68
Entscheidungstext OGH 22.05.1968 6 Ob 147/68
- 6 Ob 177/68
Entscheidungstext OGH 03.07.1968 6 Ob 177/68
nur: Eine Verweisung auf einen Vorakt kann niemals ein Parteienvorbringen oder Prozeßbehauptungen im vorliegenden Rechtsstreit ersetzen. (T1)
- 7 Ob 187/75
Entscheidungstext OGH 23.10.1975 7 Ob 187/75
nur T1
- 7 Ob 145/07k
Entscheidungstext OGH 29.08.2007 7 Ob 145/07k
Vgl; Beisatz: Wenn ein Akt vom Erstgericht antragsgemäß beigeschafft und sodann „einverständlich verlesen" wird, wird er damit zum Inhalt des erstinstanzlichen Beweisverfahrens und ist demgemäß auch in der Beweiswürdigung zu berücksichtigen. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1968:RS0039957
Dokumentnummer
JJR_19680522_OGH0002_0060OB00147_6800000_001