Rechtssatz RS0040095
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0040095
Entscheidungsdatum
18.08.2020
Rechtssatz
Die Verwertung eines im Verfahren erster Instanz erfolgten Zugeständnisses einer Partei gemäß § 266 ZPO durch das Berufungsgericht, wenn das Prozeßgericht darüber keine Feststellungen getroffen hat, stellt keinen Mangel des berufungsgerichtlichen Vefahrens dar.Die Verwertung eines im Verfahren erster Instanz erfolgten Zugeständnisses einer Partei gemäß Paragraph 266, ZPO durch das Berufungsgericht, wenn das Prozeßgericht darüber keine Feststellungen getroffen hat, stellt keinen Mangel des berufungsgerichtlichen Vefahrens dar.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 287/54
Entscheidungstext OGH 05.05.1954 3 Ob 287/54
Veröff: SZ 27/121
- 1 Ob 12/72
Entscheidungstext OGH 02.02.1972 1 Ob 12/72
- 6 Ob 747/83
Entscheidungstext OGH 01.12.1983 6 Ob 747/83
Vgl auch
- 3 Ob 30/02m
Entscheidungstext OGH 27.02.2002 3 Ob 30/02m
Auch; Veröff: SZ 2002/31
- 7 Ob 72/03v
Entscheidungstext OGH 17.03.2004 7 Ob 72/03v
- 3 Ob 243/13a
Entscheidungstext OGH 19.03.2014 3 Ob 243/13a
Auch
- 3 Ob 215/19t
Entscheidungstext OGH 26.02.2020 3 Ob 215/19t
Vgl: Beisatz: Da es prozessual unbedenklich ist, unbestrittenes Parteienvorbringen ohne weiteres der Entscheidung zu Grunde zu legen, schadet es nicht, dass die Vorinstanzen dazu keine Feststellungen trafen. (T1)
- 3 Ob 106/20i
Entscheidungstext OGH 18.08.2020 3 Ob 106/20i
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1954:RS0040095
Zuletzt aktualisiert am
29.10.2020
Dokumentnummer
JJR_19540505_OGH0002_0030OB00287_5400000_002