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Rechtssatz RS0040183×

Rechtssatz RS0040183

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0040183

Geschäftszahl

3Nd1/80; 3Nd1/80; 2Nd502/82; 2Ob501/95; 3Nc7/17k; 4Nc5/25k; 9Nc8/26i

Entscheidungsdatum

27.05.2026

Rechtssatz

Aus Paragraph 46, Absatz eins, JN kann nicht der Umkehrschluss gezogen werden, dass bei Annahme der örtlichen Unzuständigkeit keine Bindung bestehe. Die erwähnte Bestimmung bezieht sich nämlich nur auf jene Fälle, bei denen es zu keiner Überweisung kommt, der Antrag also vom Gericht zurückgewiesen wird. Wird jedoch daneben die Überweisung an ein anderes Gericht ausgesprochen, liegt darin ein das andere Gericht bindender Beschluss.

Entscheidungstexte

  • 3 Nd 1/80
    Entscheidungstext OGH 09.04.1980 3 Nd 1/80
    Veröff: EvBl 1980/123 S 399
  • 3 Nd 1/80
    Entscheidungstext OGH 11.11.1981 3 Nd 1/80
  • 2 Nd 502/82
    Entscheidungstext OGH 13.07.1982 2 Nd 502/82
  • 2 Ob 501/95
    Entscheidungstext OGH 26.01.1995 2 Ob 501/95
    Vgl auch
  • 3 Nc 7/17k
    Entscheidungstext OGH 29.03.2017 3 Nc 7/17k
    Auch; Beisatz: Der Überweisungsbeschluss nach § 44 JN enthält eine analog zu § 46 Abs 1 JN sowohl in sachlicher als auch in örtlicher Hinsicht bindende Zuständigkeitsentscheidung (10 Ob 56 /05s). (T1)
  • 4 Nc 5/25k
    Entscheidungstext OGH 22.05.2025 4 Nc 5/25k
    vgl; Beisatz wie T1
  • 9 Nc 8/26i
    Entscheidungstext OGH 27.05.2026 9 Nc 8/26i

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0040183

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

13.07.2026

Dokumentnummer

JJR_19800409_OGH0002_0030ND00001_8000000_002