Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0040250×

Rechtssatz RS0040250

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0040250

Geschäftszahl

3Ob177/58; 5Ob74/64; 7Ob72/71; 4Ob94/77; 4Ob575/95; 10Ob59/03d

Entscheidungsdatum

10.02.2004

Rechtssatz

Auch wenn das Gericht entgegen der Vorschrift des Paragraph 261, Absatz eins, ZPO ohne mündliche Verhandlung über die vom Beklagten erhobene Einrede der Unzuständigkeit entscheidet und mit Rücksicht auf den erst nachher, aber noch vor der Entscheidung über die Unzuständigkeitseinrede schriftlich gestellten Überweisungsantrag die Unzuständigkeit und die Überweisung an das offenbar nicht unzuständige Gericht (Arbeitsgericht) ausspricht, ist ein Rekurs gegen diesen Beschluß mit Ausnahme der Entscheidung über die Kosten des Zuständigkeitsstreites nach Paragraph 261, Absatz 6, Satz 5 ZPO nicht zulässig.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 177/58
    Entscheidungstext OGH 18.04.1958 3 Ob 177/58
  • 5 Ob 74/64
    Entscheidungstext OGH 16.04.1964 5 Ob 74/64
  • 7 Ob 72/71
    Entscheidungstext OGH 12.05.1971 7 Ob 72/71
  • 4 Ob 94/77
    Entscheidungstext OGH 12.07.1977 4 Ob 94/77
  • 4 Ob 575/95
    Entscheidungstext OGH 10.10.1995 4 Ob 575/95
  • 10 Ob 59/03d
    Entscheidungstext OGH 10.02.2004 10 Ob 59/03d

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0040250

Dokumentnummer

JJR_19580418_OGH0002_0030OB00177_5800000_001