Rechtssatz RS0040323
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0040323
Geschäftszahl
3Ob592/32; 8Ob58/71; 8Ob223/73; 8Ob238/73; 8Ob538/85; 8Ob508/87; 7Ob578/88
Entscheidungsdatum
19.05.1988
Rechtssatz
Der Zivilrichter darf etwas, was vom Strafrichter als erwiesen angenommen wurde, zwar nicht als nicht erwiesen annehmen, aber er kann einen dem Verurteilten noch ungünstigeren Tatbestand als erwiesen annehmen. Es kann also bei einer Verurteilung nach § 143 StG Totschlag als erwiesen annehmen.Der Zivilrichter darf etwas, was vom Strafrichter als erwiesen angenommen wurde, zwar nicht als nicht erwiesen annehmen, aber er kann einen dem Verurteilten noch ungünstigeren Tatbestand als erwiesen annehmen. Es kann also bei einer Verurteilung nach Paragraph 143, StG Totschlag als erwiesen annehmen.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 592/32
Entscheidungstext OGH 28.06.1932 3 Ob 592/32
Veröff: SZ 14/145
- 8 Ob 58/71
Entscheidungstext OGH 23.03.1971 8 Ob 58/71
nur: Der Zivilrichter darf etwas , was vom Strafrichter als erwiesen angenommen wurde, zwar nicht als nicht erwiesen annehmen, aber er kann einen dem Verurteilten noch ungünstigeren Tatbestand als erwiesen annehmen. (T1)
- 8 Ob 223/73
Entscheidungstext OGH 20.11.1973 8 Ob 223/73
nur T1
- 8 Ob 238/73
Entscheidungstext OGH 04.12.1973 8 Ob 238/73
nur T1
- 8 Ob 538/85
Entscheidungstext OGH 03.04.1986 8 Ob 538/85
nur T1
- 8 Ob 508/87
Entscheidungstext OGH 08.07.1987 8 Ob 508/87
nur T1; Veröff: SZ 60/137
- 7 Ob 578/88
Entscheidungstext OGH 19.05.1988 7 Ob 578/88
nur T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1932:RS0040323
Dokumentnummer
JJR_19320628_OGH0002_0030OB00592_3200000_001