Rechtssatz RS0040328
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0040328
Geschäftszahl
5Ob25/71; 1Ob30/74; 3Ob510/84; 4Ob391/85; 7Ob145/07k; 8Ob69/20k
Entscheidungsdatum
23.02.2021
Rechtssatz
Es bedeutet keinen Mangel des Berufungsverfahrens, wenn das Berufungsgericht ohne Fassung eines Beweisbeschlusses zusätzliche Feststellungen aus einem in Erster Instanz eingeholten und im Akt befindlichen Sachverständigengutachten trifft, zumal dann, wenn dieses Gutachten mit Einverständnis beider Parteien in der Berufungsverhandlung verlesen wurde.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 25/71
Entscheidungstext OGH 10.11.1971 5 Ob 25/71
- 1 Ob 30/74
Entscheidungstext OGH 03.04.1974 1 Ob 30/74
- 3 Ob 510/84
Entscheidungstext OGH 14.11.1984 3 Ob 510/84
Auch; Beisatz: Hier: Urkunden (T1)
- 4 Ob 391/85
Entscheidungstext OGH 15.09.1987 4 Ob 391/85
Auch; Beis wie T1
- 7 Ob 145/07k
Entscheidungstext OGH 29.08.2007 7 Ob 145/07k
Vgl auch; Beisatz: Wenn ein Akt vom Erstgericht antragsgemäß beigeschafft und sodann „einverständlich verlesen" wird, wird er damit zum Inhalt des erstinstanzlichen Beweisverfahrens und ist demgemäß auch in der Beweiswürdigung zu berücksichtigen. (T2)
- 8 Ob 69/20k
Entscheidungstext OGH 23.02.2021 8 Ob 69/20k
Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0040328
Zuletzt aktualisiert am
22.03.2023
Dokumentnummer
JJR_19711110_OGH0002_0050OB00025_7100000_001