Rechtssatz RS0040438
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0040438
Geschäftszahl
2Ob109/55; 2Ob233/66; 8Ob50/76; 8Ob208/79; 8Ob20/86
Entscheidungsdatum
10.07.1986
Rechtssatz
Wenn das Berufungsgericht in Bindung an ein rechtskräftiges verurteilendes Straferkenntnis gemäß § 268 ZPO einen Sachverhalt feststellt, könnte dies auch in dem Fall, daß es damit von einer dieser Gesetzesstelle widerstreitenden, also gesetzwidrigen erstgerichtlichen Tatsachenfeststellung ohne Beweiswiederholung davon abgeht, keinen Verfahrensmangel darstellen.Wenn das Berufungsgericht in Bindung an ein rechtskräftiges verurteilendes Straferkenntnis gemäß Paragraph 268, ZPO einen Sachverhalt feststellt, könnte dies auch in dem Fall, daß es damit von einer dieser Gesetzesstelle widerstreitenden, also gesetzwidrigen erstgerichtlichen Tatsachenfeststellung ohne Beweiswiederholung davon abgeht, keinen Verfahrensmangel darstellen.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 109/55
Entscheidungstext OGH 04.05.1955 2 Ob 109/55
Veröff: SZ 28/117
- 2 Ob 233/66
Entscheidungstext OGH 22.09.1966 2 Ob 233/66
- 8 Ob 50/76
Entscheidungstext OGH 28.04.1976 8 Ob 50/76
Vgl auch
- 8 Ob 208/79
Entscheidungstext OGH 08.11.1979 8 Ob 208/79
Beisatz: Hier: Zugrundelegung gemäß § 268 ZPO bindenden Feststellungen durch den OGH. (T1)
- 8 Ob 20/86
Entscheidungstext OGH 10.07.1986 8 Ob 20/86
Veröff: ZVR 1987/93 S 278
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0040438
Dokumentnummer
JJR_19550504_OGH0002_0020OB00109_5500000_002