Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0041675×

Rechtssatz RS0041675

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0041675

Geschäftszahl

1Ob538/53; 2Ob231/52; 1Ob200/53; 7Ob14/68; 7Ob205/69; 1Ob44/70; 3Ob130/71; 7Ob598/78; 7Ob521/80; 3Ob579/81; 3Ob48/89; 6Ob235/06m; 5Ob283/08s

Entscheidungsdatum

13.01.2009

Rechtssatz

Es ist nicht Sache des Gerichtes, Fehler der Partei zu verbessern; noch viel weniger können von der Partei verursachte Mängel eines Urteilsspruches durch Berichtigung des Urteiles behoben werden.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 231/52
    Entscheidungstext OGH 26.03.1952 2 Ob 231/52
  • 1 Ob 200/53
    Entscheidungstext OGH 18.03.1953 1 Ob 200/53
  • 1 Ob 538/53
    Entscheidungstext OGH 24.06.1953 1 Ob 538/53
  • 7 Ob 14/68
    Entscheidungstext OGH 31.01.1968 7 Ob 14/68
    Vgl; nur: Es ist nicht Sache des Gerichtes, Fehler der Partei zu verbessern. (T1)
  • 7 Ob 205/69
    Entscheidungstext OGH 26.11.1969 7 Ob 205/69
    Beisatz: Hier: Berichtigung des Unterhaltszuspruches durch Einfügung "ab Klagstag" abgelehnt, weil von der Klägerin in der Klage nicht beantragt. (T2)
  • 3 Ob 130/71
    Entscheidungstext OGH 15.12.1971 3 Ob 130/71
    nur T1; Beisatz: Vom OGH bei amtswegiger Prüfung als verfehlt erkannter Urteilsantrag des Klägers. (T3)
  • 7 Ob 598/78
    Entscheidungstext OGH 29.06.1978 7 Ob 598/78
    nur T1
  • 1 Ob 44/70
    Entscheidungstext OGH 12.03.1980 1 Ob 44/70
    nur T1
  • 7 Ob 521/80
    Entscheidungstext OGH 13.03.1980 7 Ob 521/80
  • 3 Ob 579/81
    Entscheidungstext OGH 04.11.1981 3 Ob 579/81
    nur T1
  • 3 Ob 48/89
    Entscheidungstext OGH 14.03.1990 3 Ob 48/89
    Vgl; Beisatz: Es ist auch nicht rechtsmissbräuchlich, wenn sich der Gegner auf diesen Fehler beruft. (T4)
  • 6 Ob 235/06m
    Entscheidungstext OGH 12.10.2006 6 Ob 235/06m
    Beisatz: Es können nur Fehler des Gerichts, nicht aber Fehler der Parteien berichtigt werden, mag auch die Entscheidung des Gerichts eben wegen eines Parteifehlers unrichtig geworden sein. (T5); Beisatz: Hier: Berichtigung des Scheidungsbeschlusses abgelehnt, da dem Erstrichter im vorliegenden Scheidungsverfahren aufgrund des Antrages nicht erkennbar war, dass die Parteien tatsächlich die Scheidung einer anderen Ehe anstrebten. (T6)
  • 5 Ob 283/08s
    Entscheidungstext OGH 13.01.2009 5 Ob 283/08s
    Beis wie T5; Beis wie T6; Beisatz: Die Berichtigungsvorschriften der §§ 419, 430 ZPO sollen dem Gericht die Anpassung der Entscheidungserklärung an den Entscheidungswillen ermöglichen. (T7); Bem: Hier: In Verbindung mit § 41 AußStrG 2005. (T8)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0041675

Zuletzt aktualisiert am

12.03.2009

Dokumentnummer

JJR_19530624_OGH0002_0010OB00538_5300000_001