Rechtssatz RS0041854
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0041854
Geschäftszahl
7Ob788/81; 1Ob574/84; 3Ob115/95; 9ObA183/98x; 1Ob102/23s
Entscheidungsdatum
20.09.2023
Rechtssatz
Die Begründungspflicht des Berufungsgerichtes findet ihre teleologisch bestimmte Grenze in der Bindung an die Rechtsansicht des OGH gemäß § 511 Abs 1 ZPO. Daher keine Nichtigkeit durch bloßen Hinweis auf diese Bindung. Ausdrückliche Ablehnung von 5 Ob 140/75.Die Begründungspflicht des Berufungsgerichtes findet ihre teleologisch bestimmte Grenze in der Bindung an die Rechtsansicht des OGH gemäß Paragraph 511, Absatz eins, ZPO. Daher keine Nichtigkeit durch bloßen Hinweis auf diese Bindung. Ausdrückliche Ablehnung von 5 Ob 140/75.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 788/81
Entscheidungstext OGH 03.12.1981 7 Ob 788/81
Veröff: RZ 1982/56 S 200
- 1 Ob 574/84
Entscheidungstext OGH 02.05.1984 1 Ob 574/84
- 3 Ob 115/95
Entscheidungstext OGH 23.02.1998 3 Ob 115/95
Veröff: SZ 71/26
- 9 ObA 183/98x
Entscheidungstext OGH 08.07.1998 9 ObA 183/98x
Auch; nur: Die Begründungspflicht des Berufungsgerichtes findet ihre teleologisch bestimmte Grenze in der Bindung an die Rechtsansicht des OGH gemäß õ 511 Abs 1 ZPO. (T1)
- 1 Ob 102/23s
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 20.09.2023 1 Ob 102/23s
vgl; Beisatz: Hier: Keine Verletzung der Bindungswirkung des § 511 Abs 1 ZPO, weil der neu zusammengesetzte Berufungssenat eine inhaltlich dem aufgehobenen Berufungsurteil idente Entscheidung gefällt hat. Die Aufhebung des ersten Berufungsurteils als nichtig erfolgte - ohne darüber hinausgehende Überprüfung - im Ablehnungsverfahren nach § 25 letzter Satz JN. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1981:RS0041854
Zuletzt aktualisiert am
31.10.2023
Dokumentnummer
JJR_19811203_OGH0002_0070OB00788_8100000_001