Rechtssatz RS0042327
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0042327
Entscheidungsdatum
25.05.2022
Rechtssatz
Zwar kann der OGH der Auffassung des Berufungsgerichtes, die Tatfrage sei nicht genügend geklärt, im allgemeinen nicht entgegentreten, weil er damit unzulässigerweise Tatfragen lösen würde, doch hat er dann, wenn das Berufungsgericht zu seiner Ansicht auf Grund einer Aktenwidrigkeit gelangte, diese wahrzunehmen und dem Berufungsgericht die neuerliche Entscheidung auf der Grundlage des richtigen Akteninhaltes aufzutragen.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 108/80
Entscheidungstext OGH 23.09.1980 2 Ob 108/80
- 5 Ob 524/93
Entscheidungstext OGH 20.12.1994 5 Ob 524/93
Auch
- 8 Ob 24/95
Entscheidungstext OGH 12.10.1995 8 Ob 24/95
Auch; nur: Zwar kann der OGH der Auffassung des Berufungsgerichtes, die Tatfrage sein nicht genügend geklärt, im allgemeinen nicht entgegentreten, weil er damit unzulässigerweise Tatfragen lösen würde. (T1)
- 7 Ob 91/03p
Entscheidungstext OGH 10.11.2003 7 Ob 91/03p
Auch; nur T1
- 7 Ob 243/03s
Entscheidungstext OGH 10.11.2003 7 Ob 243/03s
Auch; nur T1
- 1 Ob 229/14d
Entscheidungstext OGH 22.01.2015 1 Ob 229/14d
- 7 Ob 38/17i
Entscheidungstext OGH 20.12.2017 7 Ob 38/17i
Auch
- 8 ObA 23/22y
Entscheidungstext OGH 25.05.2022 8 ObA 23/22y
Vgl; nur T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0042327
Zuletzt aktualisiert am
19.08.2022
Dokumentnummer
JJR_19800923_OGH0002_0020OB00108_8000000_001