Rechtssatz RS0042407
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0042407
Geschäftszahl
6Ob66/73; 7Ob152/73; 2Ob149/77; 6Ob541/80; 8Ob253/82; 8Ob578/82; 2Ob94/83; 7Ob530/90; 1Ob617/91; 10Ob30/18m
Entscheidungsdatum
26.07.2018
Rechtssatz
Im Rechtsmittelverfahren können Verfahrensmängel, die keine Nichtigkeit begründen, nur dann zu einer Aufhebung führen, wenn der Mangel ausdrücklich im Rechtsmittel geltend gemacht wurde; anderes gilt nur bei Unvollständigkeit der Entscheidungsgrundlage.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 66/73
Entscheidungstext OGH 22.03.1973 6 Ob 66/73
Veröff: RZ 1973/144 S 140 = SZ 46/34
- 7 Ob 152/73
Entscheidungstext OGH 12.09.1973 7 Ob 152/73
Beisatz: Verwertung der Beweisergebnisse des für nichtig erklärten Verfahrens des ersten Rechtsganges im zweiten Rechtsgang begründet keine Nichtigkeit. (T1)
- 2 Ob 149/77
Entscheidungstext OGH 13.10.1977 2 Ob 149/77
nur: Im Rechtsmittelverfahren können Verfahrensmängel, die keine Nichtigkeit begründen, nur dann zu einer Aufhebung führen, wenn der Mangel ausdrücklich im Rechtsmittel geltend gemacht wurde. (T2)
- 6 Ob 541/80
Entscheidungstext OGH 30.04.1980 6 Ob 541/80
nur T2; Beisatz: Keine amtswegige Wahrnehmung. (T3)
- 8 Ob 253/82
Entscheidungstext OGH 27.01.1983 8 Ob 253/82
nur T2
- 8 Ob 578/82
Entscheidungstext OGH 21.04.1983 8 Ob 578/82
Auch
- 2 Ob 94/83
Entscheidungstext OGH 31.05.1983 2 Ob 94/83
nur T2
- 7 Ob 530/90
Entscheidungstext OGH 17.05.1990 7 Ob 530/90
- 1 Ob 617/91
Entscheidungstext OGH 20.11.1991 1 Ob 617/91
Auch; Veröff: JBl 1992,444 (Ostheim) = SZ 64/160
- 10 Ob 30/18m
Entscheidungstext OGH 26.07.2018 10 Ob 30/18m
Vgl; Beisatz: Ein primärer Verfahrensmangel kann vom Rechtsmittelgericht nur dann wahrgenommen werden, wenn er ausdrücklich geltend gemacht wird. (T4)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0042407
Zuletzt aktualisiert am
20.08.2018
Dokumentnummer
JJR_19730322_OGH0002_0060OB00066_7300000_006