Rechtssatz RS0042945
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0042945
Entscheidungsdatum
01.04.2009
Rechtssatz
Der Frage, ob für eine Ehescheidung österreichisches oder norwegisches Recht anzuwenden ist, kommt keine entscheidende Bedeutung zu, weil beide Rechtsordnungen im Sachergebnis übereinstimmten.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 517/94
Entscheidungstext OGH 30.06.1994 2 Ob 517/94
- 6 Ob 22/98y
Entscheidungstext OGH 25.02.1999 6 Ob 22/98y
Vgl auch; Beisatz: Hier: Aufteilungsverfahren - Gesetz vom 20. Mai 1927 über die Vermögensverhältnisse der Ehegatten (Norwegen). (T1)
- 7 Ob 270/06s
Entscheidungstext OGH 31.01.2007 7 Ob 270/06s
Vgl auch; Beisatz: Die Rechtsfrage, ob eine Haftung aus culpa in contrahendo dem Vertragsstatut (wonach das Recht von Georgia maßgeblich wäre) oder dem Deliktsstatut (wonach österreichisches oder saudiarabisches Recht anzuwenden wäre) unterliegt, ist letztlich nicht entscheidend (und stellt daher mangels Präjudizialität keine erhebliche Rechtsfrage im Sinne des § 502 Abs 1 ZPO dar), weil im vorliegenden Fall alle drei Rechtsordnungen im Sachergebnis übereinstimmen. (T2)
- 17 Ob 7/08s
Entscheidungstext OGH 07.04.2008 17 Ob 7/08s
Ähnlich; Beisatz: Hier: Vertragsauslegung. (T3)
- 2 Ob 95/08x
Entscheidungstext OGH 27.11.2008 2 Ob 95/08x
Vgl; Vgl Beis wie T2; Beisatz: Hier: deutsches Recht. (T4)
- 9 Ob 66/08h
Entscheidungstext OGH 01.04.2009 9 Ob 66/08h
Vgl auch; Beisatz: Einer näheren Auseinandersetzung, inwieweit österreichisches oder ausländisches Recht zur Anwendung gelangt, bedarf es nicht, wenn beide Rechtsordnungen im Sachergebnis übereinstimmen. (T5)
Schlagworte
ausländisches Recht, fremdes Recht
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0042945
Zuletzt aktualisiert am
16.06.2009
Dokumentnummer
JJR_19940630_OGH0002_0020OB00517_9400000_001