Rechtssatz RS0045379
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0045379
Geschäftszahl
8Ob20/74; 2Ob294/75; 2Ob215/78; 2Ob168/82; 2Ob161/83 (2Ob162/83); 8Ob21/84
Entscheidungsdatum
20.06.1984
Rechtssatz
Ungeachtet der grundsätzlichen Unterstellung von Unfallschäden unter das Tatortrecht, ist doch die Bestimmung des § 63 KFG, soweit sie dem Geschädigten das Recht gewährt, im Rahmen eines bestehenden Versicherungsvertrages seinen Schadenersatzanspruch unmittelbar auch gegen den inländischen Versicherer als Gesamtschuldner mit dem ersatzpflichtigen Versicherten geltend zu machen, anzuwenden, auch wenn es im Tatortrecht an einer gleichlautenden Bestimmung fehlen sollte (so auch 8 Ob 33/74).Ungeachtet der grundsätzlichen Unterstellung von Unfallschäden unter das Tatortrecht, ist doch die Bestimmung des Paragraph 63, KFG, soweit sie dem Geschädigten das Recht gewährt, im Rahmen eines bestehenden Versicherungsvertrages seinen Schadenersatzanspruch unmittelbar auch gegen den inländischen Versicherer als Gesamtschuldner mit dem ersatzpflichtigen Versicherten geltend zu machen, anzuwenden, auch wenn es im Tatortrecht an einer gleichlautenden Bestimmung fehlen sollte (so auch 8 Ob 33/74).
Entscheidungstexte
- 8 Ob 20/74
Entscheidungstext OGH 12.02.1974 8 Ob 20/74
Veröff: SZ 47/10 = RZ 1974/57 S 100 = ZVR 1974/243 S 332
- 2 Ob 294/75
Entscheidungstext OGH 08.04.1976 2 Ob 294/75
- 2 Ob 215/78
Entscheidungstext OGH 09.01.1979 2 Ob 215/78
Veröff: ZVR 1980/43 S 45
- 2 Ob 168/82
Entscheidungstext OGH 28.09.1982 2 Ob 168/82
Beisatz: Verkehrsunfall in Italien. (T1)
- 2 Ob 161/83
Entscheidungstext OGH 22.11.1983 2 Ob 161/83
Beis wie T1
- 8 Ob 21/84
Entscheidungstext OGH 20.06.1984 8 Ob 21/84
Auch; Veröff: ZVR 1985/43 S 83
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0045379
Dokumentnummer
JJR_19740212_OGH0002_0080OB00020_7400000_003