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Rechtssatz RS0046097×

Rechtssatz RS0046097

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0046097

Entscheidungsdatum

23.11.2017

Norm

JN §30
JN idF ZVN 1983 §111 Abs2

Rechtssatz

Die funktionelle Eigenschaft des GH bei der Genehmigung der Übertragung der Zuständigkeit nach Paragraph 111, Absatz 2, JN ist nicht anders zu beurteilen als jene zur amtswegigen Delegierung nach Paragraph 30, JN. Entscheidungen werden vom GH in seiner Funktion als Rechtsmittelgericht getroffen, so dass der Rechtszug an den OGH geht.

Entscheidungstexte

  • 6 Ob 580/84
    Entscheidungstext OGH 24.05.1984 6 Ob 580/84
    Veröff: ÖA 1985,49 = NZ 1985,228 (kritisch Mayer)
  • 1 Ob 588/91
    Entscheidungstext OGH 30.10.1991 1 Ob 588/91
  • 6 Ob 154/13k
    Entscheidungstext OGH 09.09.2013 6 Ob 154/13k
    Auch; Bem: Ablehnung gegenteiliger Lehrmeinungen. (T1)
  • 10 Ob 99/15d
    Entscheidungstext OGH 17.11.2015 10 Ob 99/15d
    Auch
  • 6 Nc 11/16v
    Entscheidungstext OGH 14.06.2016 6 Nc 11/16v
    Vgl auch; Beisatz: Unter dem „im Instanzenzug übergeordneten Gericht“ ist bei einer Delegation nach § 30 JN das in der Hauptsache unmittelbar übergeordnete Gericht zu verstehen, sodass in dem Fall, dass alle Richter an den Bezirksgerichten eines Landesgerichtssprengels befangen sind, die Entscheidung dem Obersten Gerichtshof obliegt. (T2)
  • 6 Nc 23/17k
    Entscheidungstext OGH 23.11.2017 6 Nc 23/17k
    Auch; Beis ähnlich wie T2
  • 4 Ob 197/17z
    Entscheidungstext OGH 21.11.2017 4 Ob 197/17z
    Gegenteilig; Beisatz: Eine vom Landesgericht nach § 111 Abs 2 Satz 2 JN getroffene Entscheidung ist mit Rekurs an das Oberlandesgericht anfechtbar. Der Oberste Gerichtshof ist funktionell unzuständig. (T3)
    Veröff: SZ 2017/133

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0046097

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.07.2021

Dokumentnummer

JJR_19840524_OGH0002_0060OB00580_8400000_001