Rechtssatz RS0046174
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0046174
Entscheidungsdatum
11.02.2011
Rechtssatz
Eine Delegierung aus Zweckmäßigkeit kann nicht aus Umständen gerechtfertigt werden, die gar keine konkrete subjektive Befangenheit eines Organträgers besorgen lassen, sondern nur eine angebliche Behinderung der Rechtspflege aus der Funktion des Organträgers, ohne dass aber ein gesetzlicher Ausschließungsgrund erfüllt wäre.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 769/79
Entscheidungstext OGH 05.12.1979 6 Ob 769/79
- 4 Nd 512/88
Entscheidungstext OGH 12.12.1988 4 Nd 512/88
Vgl auch
- 7 Ob 518/89
Entscheidungstext OGH 02.02.1989 7 Ob 518/89
- 7 Nd 505/89
Entscheidungstext OGH 12.04.1989 7 Nd 505/89
Ähnlich; Beisatz: Der Umstand, dass ein Gericht eine der Partei ungünstige Entscheidung gefällt hat, spricht nicht gegen die Zweckmäßigkeit der Führung des Verfahrens durch dieses Gericht. (T1)
- 4 Nd 504/98
Entscheidungstext OGH 22.04.1998 4 Nd 504/98
Auch; nur: Eine Delegierung aus Zweckmäßigkeit kann nicht aus Umständen gerechtfertigt werden, die gar keine konkrete subjektive Befangenheit eines Organträgers besorgen lassen. (T2)
- 1 Nd 2/00
Entscheidungstext OGH 09.02.2000 1 Nd 2/00
nur T2
- 1 Nd 25/99
Entscheidungstext OGH 09.02.2000 1 Nd 25/99
nur T2
- 3 Nc 31/07z
Entscheidungstext OGH 14.12.2007 3 Nc 31/07z
nur T2; Beisatz: Hier: Delegierung einer Sachwalterschaftssache, in der die Betroffene die Zusammenarbeit mit dem Pflegschaftsgericht verweigert, abgelehnt. (T3)
- 5 Nc 1/11h
Entscheidungstext OGH 11.02.2011 5 Nc 1/11h
Vgl auch; Auch Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0046174
Zuletzt aktualisiert am
03.05.2011
Dokumentnummer
JJR_19791205_OGH0002_0060OB00769_7900000_001